Hohenfels, Wittekind von
Leben
Aus der Biografie
Biogramm bei Demandt, Personenstaat
Im landgräflichen Dienst wohl schon seit 14501, sicher 1460 Dezember 272, im Dienst Landgraf Heinrichs III. 1464 September 93, dessen Amtmann [unbekannt wo, vielleicht zu Frankenberg] und Heimlicher 1465 März 194, Rat 1467 September 155. 1487 werden ihm auf landgräflichen Befehl 8 Vt. Korn auf seine Schuldforderungen hin geliefert6. Sitzt im Marburger Kanzleigericht 1494 Januar 177, Mai 308. Im Dienst Landgraf Wilhelms III. 1498/999. Vielleicht identisch mit dem großen Hohenfels, dem der Kammerschreiber Anfang 1497 12 fl. zahlt10, sicher mit dem alten Hohenfels, der 1498 Oktober 21 im Dienst Landgraf Wilhelms III. steht11.
Im landgräflichen Dienst wohl schon seit 14501, sicher 1460 Dezember 272, im Dienst Landgraf Heinrichs III. 1464 September 93, dessen Amtmann [unbekannt wo, vielleicht zu Frankenberg] und Heimlicher 1465 März 194, Rat 1467 September 155. 1487 werden ihm auf landgräflichen Befehl 8 Vt. Korn auf seine Schuldforderungen hin geliefert6. Sitzt im Marburger Kanzleigericht 1494 Januar 177, Mai 308. Im Dienst Landgraf Wilhelms III. 1498/999. Vielleicht identisch mit dem großen Hohenfels, dem der Kammerschreiber Anfang 1497 12 fl. zahlt10, sicher mit dem alten Hohenfels, der 1498 Oktober 21 im Dienst Landgraf Wilhelms III. steht11.
Nachweise
Fußnoten
- Er besiegelt seitdem häufiger dem Landgrafen Ludwig geleistete Urfehden, so Kopiar 3 Nr. 105 zu 1450 Januar 27; Nr. 92 zu 1450 August 28; Nr. 118 zu 1451 Juli 23; Nr. 183 zu 1454 Dezember; Nr. 199 zu 1456 November 23. – Als Siegler treten sehr oft landgräfliche Amtleute auf. ↑
- Rechn. I, Gudensberg (60/3 Bl. 22). ↑
- Rechn. I, Romrod (89/24 Bl. 1v). ↑
- Urkk., Gen.-Rep. Hohenfels. – Heldmann, Viermünden (ZHG 30, 1895) S. 306. ↑
- Kopp, Nachricht I, Beilagen S. 136. ↑
- Rechn. I, Borken (34/16 Bl. 53). ↑
- Urkk., Depositum von Dörnberg. ↑
- Kopiar 58. ↑
- Rechn. I, Friedewald (50/3 Bl. 30): 6 vs. korn Widekint von Hoefelsche von bevele m. gn. h. ↑
- Rechn. I, Marburg Hofmeister (10/9 Bl. 11). ↑
- Rechn. I, Borken (34/26 Bl. 27). Vgl auch Andreas von Hohenfels. – Heldmann, Viermünden (ZHG 30, 1895) S. 369, der ihn urkundlich letztmals 1496 nachweisen kann, sagt von ihm, daß er ein hohes Alter erreicht habe und lehnt die Ansicht ab, daß es sich um Vater und Sohn handelte. ↑
Quellen
Literatur
- Demandt, Der Personenstaat der Landgrafschaft Hessen im Mittelalter. Ein „Staatshandbuch“ Hessens vom Ende des 12. bis zum Anfang des 16. Jahrhunderts, Teil 1, Marburg 1981, S. 365, Nr. 1273
- Gundlach, Die hessischen Zentralbehörden von 1247 bis 1604, Bd. 3: Dienerbuch, Marburg 1930, S. 105
- Carl Philipp Kopps … ausführliche Nachricht von der ältern und neuern Verfassung der Geistlichen und Civil-Gerichten in den Fürstlich-Hessen-Casselischen Landen, Cassel 1769
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Hohenfels, Wittekind von“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/20773_hohenfels-wittekind-von> (aufgerufen am 17.04.2026)
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