Herdegen, Johannes
belegt seit
21.4.1473 gestorben
vor 1523 Beruf
Küchenschreiber, Rentmeister, Kanzleischreiber, Botenmeister GND-Explorer
1394747772Andere Namen
Weitere Namen
Herdein, Johannes
Wirken
Lebensorte
Blankenstein
Leben
Aus der Biografie
Biogramm bei Demandt, Personenstaat
Küchenschreiber Landgraf Heinrichs III. seit 1473 April 211, 14762. Ist 1477 Juli 153, 1478 März 164 Rentmeister in Blankenstein bis Ende August 14795. Wiederum Küchenschreiber 1479 September6. Kanzleischreiber in Marburg 1481 Mai 287, 1482 Oktober 158; wird Anfang 1485 als Rentmeister auf den Schönstein geschickt9 und ist Rentmeister daselbst 1485/8610. Wiederum Kanzleischreiber zu Marburg 1487 April 411 und noch 1504 Januar 612. Unter Landgraf Wilhelm II. Botenmeister in Marburg 1504 November 1513, 1505 Januar 1714, Kanzleischreiber und Botenmeister 1505 Januar 2815, 1510 April 116, 1511 Juli 1617, 1512 Oktober 518, Soll (1513) entlassen werden19, ist aber in der alten Stellung als Botenmeister bezeugt 1514 April 1120 und als Botenmeister und Kanzleischreiber 1515 November 1721, Gestorben vor 152322.
Küchenschreiber Landgraf Heinrichs III. seit 1473 April 211, 14762. Ist 1477 Juli 153, 1478 März 164 Rentmeister in Blankenstein bis Ende August 14795. Wiederum Küchenschreiber 1479 September6. Kanzleischreiber in Marburg 1481 Mai 287, 1482 Oktober 158; wird Anfang 1485 als Rentmeister auf den Schönstein geschickt9 und ist Rentmeister daselbst 1485/8610. Wiederum Kanzleischreiber zu Marburg 1487 April 411 und noch 1504 Januar 612. Unter Landgraf Wilhelm II. Botenmeister in Marburg 1504 November 1513, 1505 Januar 1714, Kanzleischreiber und Botenmeister 1505 Januar 2815, 1510 April 116, 1511 Juli 1617, 1512 Oktober 518, Soll (1513) entlassen werden19, ist aber in der alten Stellung als Botenmeister bezeugt 1514 April 1120 und als Botenmeister und Kanzleischreiber 1515 November 1721, Gestorben vor 152322.
Nachweise
Fußnoten
- Rechn. I, Marburg (74/11 Bl. 15): a. d. 1473 uff mitwochen nach dem heiligen Ostertage, als ich Johannes Herdein, kuchenschrieber etc. gein Marpurg kommen bin. Gundlach III S. 97 nennt ihn schon zu 1472. Es ist möglich, daß er mit dem 1467 in Erfurt immatrikulierten Johannes Herdegen von Fritzlar identisch ist (vgl. Nr. 1188 Anm. 1). ↑
- Rechn. I, Marburger Kammerschreiber (5/15 Bl. 1). ↑
- Ebd. 2/1 Bl. 8. ↑
- Ebd. 7/2 Bl. 28. ↑
- HStA. Wiesbaden Best. 171, C 1027 Bl. 160. ↑
- Rechn. I, Spangenberg (99/1 Bl. 41v). ↑
- Rechn. I, Friedewald (48/28 Bl. 14). ↑
- Best. 257, Fragmenta actorum des Hofgerichts Bd. XVI Nr. 40. ↑
- Rechn. I, Gemünden a. d. W. (50/14 Bl. 5): 5 alb. 1 pt. vorzerte der kamerschriber unde sin geselschaft, so se Johan den rentmeynster zum Schonstein uff furten. ↑
- Rechn. I, Schönstein (95/13b Bl. 27). Er ist als solcher belegt 1486 Juni 30 (Best. 257, Fragmenta actorum des Hofgerichts Bd. LV Bl. 81) und 1487 Januar 26 (Rechn. I, Ämterrezesse 9/44), als er über das vergangene Jahr abrechnete. ↑
- Rechn. I, Gemünden a. d. W. (50/16 Bl. 5v.). ↑
- Best. 2 III Landesherrschaft, Personalia Landgraf Wilhelm II. ↑
- Rechn. I, Marburg (77/5 Bl. 107). ↑
- Rechn. I, Felsberg (47/8 Bl. 109): ohne Ortsangabe. ↑
- Rechn. I, Rotenburg (93/9 Bel.). ↑
- Rechn. I, Friedewald (50/9 Bel.). ↑
- Rechn. I, Ziegenhain (122/4 Bel.). ↑
- Ebd. 122/5 Bel. ↑
- Gundlach II Nr. 26. ↑
- Rechn. I, Kassel Kammerschreiber (11/10 Bl. 41). – Am 11. Mai d. J. läßt er einen Sohn taufen, dessen Patenschaft Landgraf Philipp übernimmt (obwohl dieser damals erst 9 Jahr alt war). Für diese Gevatterschaft erhält Herdegen 1514 Mai 10 vom Kammerschreiber 3 fl. – Es muß offenbleiben, ob dieser Sohn aus der Ehe Herdegens stammt, die er 1482 Oktober 15 (siehe Anm. 8) mit Elisabeth, der Schwester des Antoniters Johann Gontzelndorf geschlossen hatte. Damals wendet Johann seiner Schwester die Hinterlassenschaft ihrer Mutter Katharina Walde zu. ↑
- Rechn. I, Kassel Kammerschreiber (13a/11b Bel.). ↑
- Gundlach III S. 97. ↑
Quellen
- HStAM Bestand Rechn. I Nr. 2/1
- HStAM Bestand Rechn. I Nr. 9/44
- HStAM Bestand Rechn. I Nr. 11/10
- HStAM Bestand Rechn. I Nr. 13a/11b
- HStAM Bestand Rechn. I Nr. 50/9
- HStAM Bestand Rechn. I Nr. 50/14
- HStAM Bestand Rechn. I Nr. 50/16
- HStAM Bestand Rechn. I Nr. 122/5
- HStAM Bestand Rechn. I Nr. 93/9
- HStAM Bestand Rechn. I Nr. 74/11
- HStAM Bestand Rechn. I Nr. 5/15
- HStAM Bestand Rechn. I Nr. 95/13
- HStAM Bestand Rechn. I Nr. 77/5
- HStAM Bestand Rechn. I Nr. 47/8
- HStAM Bestand Rechn. I Nr. 7/2
- HStAM Bestand Rechn. I Nr. 48/28
- HStAM Bestand Rechn. I Nr. 99/1
- HStAM Bestand Rechn. I Nr. 9/44
Literatur
- Demandt, Der Personenstaat der Landgrafschaft Hessen im Mittelalter. Ein „Staatshandbuch“ Hessens vom Ende des 12. bis zum Anfang des 16. Jahrhunderts, Teil 1, Marburg 1981, S. 340, Nr. 1189
- Gundlach, Die hessischen Zentralbehörden von 1247 bis 1604, Bd. 2: Urkunden und Akten, Marburg 1932
- Gundlach, Die hessischen Zentralbehörden von 1247 bis 1604, Bd. 3: Dienerbuch, Marburg 1930, S. 97
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Herdegen, Johannes“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/20675_herdegen-johannes> (aufgerufen am 22.04.2026)
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