Henning
belegt seit
18.7.1472 belegt bis
1497 Beruf
Schultheiß, Zollverwalter, Landknecht GND-Explorer
1394579047Wirken
Lebensorte
Biedenkopf; Dexbach
Leben
Aus der Biografie
Biogramm bei Demandt, Personenstaat
Ist Schultheiß zu Biedenkopf und Dexbach, zugleich Verwalter des Biedenkopfer Zolles bis 1472 Juli 181. Im September 1472 wird er von Landgraf Heinrich III. zum Schultheißen und Landknecht in Driedorf bestimmt, womit der Landgraf der wiederholten Bitte seines dortigen Kellners entspricht, der um Bestellung eines Schultheißen zu seiner Hilfe und Unterstützung gebeten hatte. Der Landgraf meint dabei, daß Henning auf Grund seiner bisherigen Dienstleistungen sicher nützliche Dienste leisten werde. Er (der Kellner) möge ihn in sein Amt einführen, ihm seine Pflichten und Nutzungen bekannt machen, ihm jährlich 4 MI. Korn und 6 MI. Hafer geben, ihm jetzt mit Rauhfutter für eine Kuh oder sein Pferd beistehen und ihm zu einer Wohnung behilflich sein2. Schultheiß zu Driedorf noch 14763. Danach taucht er in den Driedorfer Rechnungen oft als Henning von Ellar auf, wird jedoch erst ab 1488 April 25 ausdrücklich als Schultheiß zu Ellar bezeichnet4, war es aber sicher schon vorher, denn in den Ellarer Rechnungen wird Henning ab 1482 als Schultheiß genannt. Im Amte noch 14945 bis zu seiner Absetzung im Jahr 14976.
Ist Schultheiß zu Biedenkopf und Dexbach, zugleich Verwalter des Biedenkopfer Zolles bis 1472 Juli 181. Im September 1472 wird er von Landgraf Heinrich III. zum Schultheißen und Landknecht in Driedorf bestimmt, womit der Landgraf der wiederholten Bitte seines dortigen Kellners entspricht, der um Bestellung eines Schultheißen zu seiner Hilfe und Unterstützung gebeten hatte. Der Landgraf meint dabei, daß Henning auf Grund seiner bisherigen Dienstleistungen sicher nützliche Dienste leisten werde. Er (der Kellner) möge ihn in sein Amt einführen, ihm seine Pflichten und Nutzungen bekannt machen, ihm jährlich 4 MI. Korn und 6 MI. Hafer geben, ihm jetzt mit Rauhfutter für eine Kuh oder sein Pferd beistehen und ihm zu einer Wohnung behilflich sein2. Schultheiß zu Driedorf noch 14763. Danach taucht er in den Driedorfer Rechnungen oft als Henning von Ellar auf, wird jedoch erst ab 1488 April 25 ausdrücklich als Schultheiß zu Ellar bezeichnet4, war es aber sicher schon vorher, denn in den Ellarer Rechnungen wird Henning ab 1482 als Schultheiß genannt. Im Amte noch 14945 bis zu seiner Absetzung im Jahr 14976.
Nachweise
Fußnoten
- An diesem Tag überträgt der Landgraf diese Funktionen an Hermann Sinold gen. Schütz (siehe dort). ↑
- Rechn. I, Driedorf (40/8 Bel.). Der Kellner bedurfte dieses Beistandes umso dringlicher, als Driedorf eine wichtige, ständig angelaufene, angefahrene oder angerittene Station auf dem Wege landgräflich hessischer Diener nach dem gesamten mittleren Rheingebiet war, einschließlich der Niedergrafschaft (mit Rheinfels-St. Goar) und damit eine Funktion ausübte, die auf dem Wege der hessischen Diener in das untere Maingebiet (mit Frankfurt) und die Obergrafschaft (mit Darmstadt und Rüsselsheim) der Kellerei Oberrosbach zukam. ↑
- Rechn. I, Driedorf (39/8 Bl. 12v.). ↑
- Rechn. I, Driedorf (39/17 Bl. 36). – Vgl. auch ebd. Ellar (41/12 Bl. 7v.). ↑
- Gensicke, Westerwald S. 541. ↑
- Rechn. I, Ellar (41/30 Bl. 14v.). ↑
Quellen
Literatur
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Henning“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/20649_henning> (aufgerufen am 12.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/20649