Hase, Heinrich
belegt seit
20.9.1413 belegt bis
16.2.1443 Beruf
Junker, Rat, Küchenmeister, Truppenangehöriger, Verwalter GND-Explorer
1394035020Familie
Vater
Mutter
N.N., Adelheid
Verwandte
- Hase, Stephan <Bruder>
- Hase, Lamprecht <Bruder>, belegt 1425–11.8.1430, Junker, Hofgesinde, Diener
- Hase, Lucas <Sohn>
Leben
Aus der Biografie
Biogramm bei Demandt, Personenstaat
Junker, Bruder Stephans1, Söhne Stephan Hases und seiner Frau Adelheid2, Heimlicher Landgraf Ludwigs I. 1413 September 203, 1417 Mai 14; dessen Küchenmeister 14145, 1416 März 166, 1417 Januar 247, 1418 März 78, 1422 September 309, 1428 Dezember 110, 1430 März 211, Als solcher nimmt er 1421 August am Zuge Landgraf Ludwigs gegen die Hussiten in Böhmen teil12, [um 1426] wird er als praefectus in Grebenstein bezeichnet13, gehört im Kriege mit Mainz 1426/27 zur ständigen Begleitung des Landgrafen14 und 1429 Dezember 17 zu den hessischen Unterhändlern beim Verkauf der Herrschaft Schöneberg an Hessen15. Ob identisch mit dem (riedeselschen) Vogt und Amtmann zu Eisenbach Junker Heinrich Hase 1443 Februar 16?16.
Junker, Bruder Stephans1, Söhne Stephan Hases und seiner Frau Adelheid2, Heimlicher Landgraf Ludwigs I. 1413 September 203, 1417 Mai 14; dessen Küchenmeister 14145, 1416 März 166, 1417 Januar 247, 1418 März 78, 1422 September 309, 1428 Dezember 110, 1430 März 211, Als solcher nimmt er 1421 August am Zuge Landgraf Ludwigs gegen die Hussiten in Böhmen teil12, [um 1426] wird er als praefectus in Grebenstein bezeichnet13, gehört im Kriege mit Mainz 1426/27 zur ständigen Begleitung des Landgrafen14 und 1429 Dezember 17 zu den hessischen Unterhändlern beim Verkauf der Herrschaft Schöneberg an Hessen15. Ob identisch mit dem (riedeselschen) Vogt und Amtmann zu Eisenbach Junker Heinrich Hase 1443 Februar 16?16.
Nachweise
Fußnoten
- Beiden verlieh Landgraf Ludwig I. ein umfangreiches Burglehen mit Freisitz zu Immenhausen (Kopiar 4 Nr. 542 s. d.). ↑
- Kopiar 4 Nr. 277, danach waren beide vor 1414 April 4 verstorben. ↑
- Kopiar 4 Nr. 260. ↑
- Kopiar 4 Nr. 79. ↑
- Gundlach zitiert: Landaus Aufzeichnungen: Beamte III fol. ↑
- Urkk., Fehde- und Sühnebriefe. ↑
- Ebd. ↑
- Kopiar 4 Nr. 220. Landgraf Ludwig belehnt ihn für seine Verdienste mit einer Hufe zu Hilboldessen. ↑
- Urkk., Fehde- und Sühnebriefe. ↑
- Becker, Die Riedesel II Nr. 430. ↑
- Küch, Landgraf Ludwig I. (ZHG 43, 1909) S. 176 Anm. 3. ↑
- Küch, Hussiten (ZHG 45, 1911) S. 284. ↑
- Urkk., Stadt Wolfhagen (undatiert). ↑
- Küch, Landgraf Ludwig I. (ZHG 43, 1909) S. 176 Anm. 2. ↑
- Urkk., Verträge mit Schöneberg. – 1430 August 21 wird des Küchenmeisters Sohn Lucas genannt (Küch, Landgraf Ludwig I. S. 199 Nr. 15). ↑
- Becker, Die Riedesel II Nr. 640. ↑
Quellen
Literatur
- Demandt, Der Personenstaat der Landgrafschaft Hessen im Mittelalter. Ein „Staatshandbuch“ Hessens vom Ende des 12. bis zum Anfang des 16. Jahrhunderts, Teil 1, Marburg 1981, S. 303, Nr. 1029
- Gundlach, Die hessischen Zentralbehörden von 1247 bis 1604, Bd. 3: Dienerbuch, Marburg 1930, S. 88
- Becker, Die Riedesel zu Eisenbach, Bd. 2: Riedeselisches Urkundenbuch 1200 bis 1500, Offenbach am Main 1924
- Küch, Landgraf Ludwig I. im Hussitenkriege 1421, in: Zeitschrift des Vereins für Hessische Geschichte und Landeskunde 45 (1911), S. 275-296
- Küch, Eine Quelle zur Geschichte des Landgrafen Ludwig I., in: Zeitschrift des Vereins für Hessische Geschichte und Landeskunde 43 (1909), S. 145-277
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Hase, Heinrich“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/20503_hase-heinrich> (aufgerufen am 20.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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