Kasztanowicz, Ulrich
Wirken
Werdegang
- 1930-1942 Besuch der Volksschule Ernst/Mosel des Realgymnasiums Koblenz sowie der Gisela-Oberrealschule München
- 1942-1946 Kriegsdienst und Kriegsgefangenschaft
- 1947 Abitur in München
- 1947-1953 Studium der Pädagogik, Psychologie, Philosophie und Katholischen Theologie an der Pädagogischen Hochschule München
- 1952 Promotion zum Dr. phil. in den Fächern Pädagogik, Psychologie und Theologie
- 1953-1954 Wissenschaftlicher Angestellter an der Staatsbibliothek München
- 1955-1963 Lehrer an Volksschulen in München und Sonderschulen in München
- 1960 Staatsexamen für das Lehramt an Sonderschulen
- 1962 Gründung des Heilpädagogischen Ausbildungs- und Forschungsinstituts an der Heckscher-Klinik München (erstes Ausbildungsinstitut für Heilpädagogen in Deutschland), dessen pädagogischer Leiter bis 1964
- ab 1964 Wissenschaftlicher Rat bzw. Akademischer Oberrat am Institut für Heil- und Sonderpädagogik der Universität Marburg
- 1973 Ernennung zum Professor an einer Universität an der Universität Marburg für Sonderpädagogik
- 1986 Einladung als Gastprofessor an das Institute for the Arts and Human Development des Lesley College, Cambridge, Mass./USA
- 30.9.1989 Emeritierung
Funktion
- Marburg, Universität, Fachbereich 21 Erziehungswissenschaften, Dekan, 1982/83
Studium
1947-1953 Studium der Pädagogik, Psychologie, Philosophie und Katholischen Theologie an der Pädagogischen Hochschule München
Akademische Qualifikation
- 1952 Promotion zum Dr. phil. in den Fächern Pädagogik, Psychologie und Theologie
Akademische Vita
- Marburg, Universität / Fachbereich 21 Erziehungswissenschaften / Sonderpädagogik / ordentlicher Professor / 1973-1989
- Cambridge, Lesley College /// Gastprofessor / 1986
Akademische Ämter
1982/83 Dekan des Fachbereichs 21 Erziehungswissenschaften der Universität Marburg
Mitgliedschaften
1963-1972 Gründungsmitglied bzw. Mitglied der Ständigen Konferenz der Ausbildungsstätten für Heilpädagogen in der BRD
ab 1964 Mitglied des Wissenschaftlichen Beirates des Psychologischen Zentrums für Nordgriechenland in Thessaloniki
ab 1966 Leiter und Mitarbeiter in heilpädgogischen Ausbildungslehrgängen für Sozialpädagogen in Hessen, anderen Bundesländern und in Griechenland
ab 1978 Vorstandsmitglied der Bundesvereinigung der Lebenshilfe
Lebensorte
Ernst (Mosel); Koblenz; München; Marburg
Familie
Vater
Kasztanowicz, N.N., Volksschullehrer
Nachweise
Literatur
- Auerbach, Catalogus professorum academiae Marburgensis 3, Von 1971 bis 1991, Marburg 2000, S. 596.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Kasztanowicz, Ulrich“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/20402_kasztanowicz-ulrich> (aufgerufen am 16.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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