Gudensberg, Giso von

 
belegt seit
19.2.1226
belegt bis
1233
Beruf
Vicomte
GND-Explorer
139387892X

Wirken

Lebensorte

Gudensberg

Leben

Aus der Biografie

Biogramm bei Demandt, Personenstaat
Ist wahrscheinlich erstmals1 1226 Februar 19 als Gyso, vicecomes de Gudensberg nachweisbar2, tritt 1227 März 2 in einer Güterübertragung Landgraf Ludwigs IV. von Thüringen an Kloster Werbe als der Edle Giso, vicecomes in Gudensberg in Erscheinung3 und bezeugt die Urkunden Landgraf Konrads von 1231 September 22, durch die dieser das alte Fritzlarer Vogteihaus am Friedhof an Kloster Berich schenkt4, und von 1233, in der er eine Güterschenkung an das Kloster Haina am Gericht zu Maden entgegennimmt5. – Dieser Giso dürfte mit dem erst ab 1253 wieder genannten Edlen Giso von Gudensberg nicht personengleich sein, da das aus Altersgründen unwahrscheinlich ist.

Nachweise

Fußnoten

  1. Ein Giso von Gudensberg bezeugt 1182 eine Güterübertragung Landgraf Ludwigs III. von Thüringen an Kloster Hasungen (Dobenecker, Reg. Thur. II Nr. 642). Er dürfte wegen des großen zeitlichen Abstandes zu dem obigen Giso nicht mit diesem identisch sein, wenn es auch nicht völlig auszuschließen ist.
  2. Urkk., Kloster Kappel.
  3. Dobenecker, Reg. Thur. II Nr. 2385.
  4. Franz, Haina I Nr. 64.
  5. Ebd. Nr. 76.

Literatur

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Gudensberg, Giso von“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/20399_gudensberg-giso-von> (aufgerufen am 14.04.2026)

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