Wirken
Lebensorte
Gudensberg
Leben
Aus der Biografie
Biogramm bei Demandt, Personenstaat
Ist wahrscheinlich erstmals1 1226 Februar 19 als Gyso, vicecomes de Gudensberg nachweisbar2, tritt 1227 März 2 in einer Güterübertragung Landgraf Ludwigs IV. von Thüringen an Kloster Werbe als der Edle Giso, vicecomes in Gudensberg in Erscheinung3 und bezeugt die Urkunden Landgraf Konrads von 1231 September 22, durch die dieser das alte Fritzlarer Vogteihaus am Friedhof an Kloster Berich schenkt4, und von 1233, in der er eine Güterschenkung an das Kloster Haina am Gericht zu Maden entgegennimmt5. – Dieser Giso dürfte mit dem erst ab 1253 wieder genannten Edlen Giso von Gudensberg nicht personengleich sein, da das aus Altersgründen unwahrscheinlich ist.
Ist wahrscheinlich erstmals1 1226 Februar 19 als Gyso, vicecomes de Gudensberg nachweisbar2, tritt 1227 März 2 in einer Güterübertragung Landgraf Ludwigs IV. von Thüringen an Kloster Werbe als der Edle Giso, vicecomes in Gudensberg in Erscheinung3 und bezeugt die Urkunden Landgraf Konrads von 1231 September 22, durch die dieser das alte Fritzlarer Vogteihaus am Friedhof an Kloster Berich schenkt4, und von 1233, in der er eine Güterschenkung an das Kloster Haina am Gericht zu Maden entgegennimmt5. – Dieser Giso dürfte mit dem erst ab 1253 wieder genannten Edlen Giso von Gudensberg nicht personengleich sein, da das aus Altersgründen unwahrscheinlich ist.
Nachweise
Fußnoten
- Ein Giso von Gudensberg bezeugt 1182 eine Güterübertragung Landgraf Ludwigs III. von Thüringen an Kloster Hasungen (Dobenecker, Reg. Thur. II Nr. 642). Er dürfte wegen des großen zeitlichen Abstandes zu dem obigen Giso nicht mit diesem identisch sein, wenn es auch nicht völlig auszuschließen ist. ↑
- Urkk., Kloster Kappel. ↑
- Dobenecker, Reg. Thur. II Nr. 2385. ↑
- Franz, Haina I Nr. 64. ↑
- Ebd. Nr. 76. ↑
Literatur
- Demandt, Der Personenstaat der Landgrafschaft Hessen im Mittelalter. Ein „Staatshandbuch“ Hessens vom Ende des 12. bis zum Anfang des 16. Jahrhunderts, Teil 1, Marburg 1981, S. 281, Nr. 950.
- Franz (Bearb.), Kloster Haina. Regesten und Urkunden, Bd. 1: 1144–1300, Marburg 1962
- Otto Dobenecker, Regesta diplomatica necnon epistolaria historiae Thuringiae, Bd. 2: 1152–1227, Jena 1900
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Gudensberg, Giso von“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/20399_gudensberg-giso-von> (aufgerufen am 14.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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