Gleimenhain, Dietmar von
Familie
Verwandte
Gleimenhain, Eckhard von <Bruder>
Leben
Aus der Biografie
Biogramm bei Demandt, Personenstaat
Ist 1414 Juni 6 Vormund des Klosters Heydau1 und 1416 Januar 2 und 1418 s. d. als Propst des Klosters bezeugt2. 1418 Mai 4 geben Dietmar und sein Bruder Eckhard dem Landgraf Ludwig I. gegen eine Rente von 20 fl. von der Stadt Marburg 200 fl., damit der Landgraf Heinrich von Homberg aus dem Gefängnis der Grafen von Schaumburg auslösen kann3. Damit hängt es vielleicht zusammen, daß sich Landgraf Ludwig [um 1420] für Dietmar beim Fritzlarer Stift um eine Präbende verwendet, der auch in den folgenden Jahren in näherer Verbindung mit dem Landgrafen4 bleibt, jedoch zunächst in einer anderen Stellung, denn 1429 November 24 bekundet der damalige Heydauer Propst Konrad von Herzenrade6 in einer Urkunde, die Dietmar mit ihm zusammen besiegelt, daß der Landgraf nach ihm (Konrad) die Propstei Heydau [wiederum] Dietmar befohlen habe7. 1435 Mai 38 und 1436 März 219 ist Dietmar als Propst zu Heydau bezeugt, versieht dieses Amt jedoch 1439 Juni 10 nicht mehr10. 1448 November 9 begegnet er als Inhaber der landgräflichen Patronatspfarrei Grebenstein11.
Ist 1414 Juni 6 Vormund des Klosters Heydau1 und 1416 Januar 2 und 1418 s. d. als Propst des Klosters bezeugt2. 1418 Mai 4 geben Dietmar und sein Bruder Eckhard dem Landgraf Ludwig I. gegen eine Rente von 20 fl. von der Stadt Marburg 200 fl., damit der Landgraf Heinrich von Homberg aus dem Gefängnis der Grafen von Schaumburg auslösen kann3. Damit hängt es vielleicht zusammen, daß sich Landgraf Ludwig [um 1420] für Dietmar beim Fritzlarer Stift um eine Präbende verwendet, der auch in den folgenden Jahren in näherer Verbindung mit dem Landgrafen4 bleibt, jedoch zunächst in einer anderen Stellung, denn 1429 November 24 bekundet der damalige Heydauer Propst Konrad von Herzenrade6 in einer Urkunde, die Dietmar mit ihm zusammen besiegelt, daß der Landgraf nach ihm (Konrad) die Propstei Heydau [wiederum] Dietmar befohlen habe7. 1435 Mai 38 und 1436 März 219 ist Dietmar als Propst zu Heydau bezeugt, versieht dieses Amt jedoch 1439 Juni 10 nicht mehr10. 1448 November 9 begegnet er als Inhaber der landgräflichen Patronatspfarrei Grebenstein11.
Nachweise
Fußnoten
- Urkk., Depositum Stadt Melsungen. ↑
- Urkk., Kloster Heydau. 1413 August ist noch Matthias Judde Propst. ↑
- Kopiar 4 Nrr. 228, 229. ↑
- Best. 105 II Stift Fritzlar, Korrespondenzen. Dietmar erhielt kein Kanonikat. ↑
- Er ist als solcher seit 1425 s. d. nachweisbar (Urkk., Kloster Heydau). Über Konrad vgl. den besonderen Artikel. ↑
- Urkk., Kloster Heydau. ↑
- Siehe Anm. 1. ↑
- Siehe Anm. 7. ↑
- An diesem Tage wird der Heydauer Propst Johannes genannt (Urkk., Depositum Stadt Melsungen). ↑
- Siehe Anm. 7. ↑
Quellen
Literatur
- Demandt, Der Personenstaat der Landgrafschaft Hessen im Mittelalter. Ein „Staatshandbuch“ Hessens vom Ende des 12. bis zum Anfang des 16. Jahrhunderts, Teil 1, Marburg 1981, S. 252, Nr. 849
- Küch, Landgraf Ludwig I. im Hussitenkriege 1421, in: Zeitschrift des Vereins für Hessische Geschichte und Landeskunde 45 (1911), S. 275-296
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Gleimenhain, Dietmar von“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/20264_gleimenhain-dietmar-von> (aufgerufen am 19.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/20264