Kalckhoff, Heinrich Otto

 
geboren
1698 Ziegenhain
gestorben
10.4.1753 Kassel
Beruf
Jurist, Oberappellationsgerichtsdirektor
Konfession
evangelisch
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1091071063

Andere Namen

Weitere Namen

Calckhoff, Heinrich Otto

Wirken

Werdegang

  • Besuch der Kasseler Stadtschule
  • 1712 Jurastudium in Marburg, Leiden und 1716 in Herborn
  • 1717 juristische Lizentiatenwürde
  • nach dem Studium Advokat bei der Kasseler Regierung
  • 1728 Regierungsassessor
  • 1730 Regierungsrat, danach Oberappellationsrat, 1745 wirklicher Geheimer Rat mit dem Titel Excellenz
  • 18.2.1746 Direktor des Oberappellationsgerichts, Direktor des Oberpostamtes, Kurator der Universitäten Marburg und Rinteln, 1751 Kanzler
  • hielt 1746 als erster Direktor (später Präsident) die Eröffnungsrede des Oberappelationsgerichtes, das nun als eigenständige Behörde installiert worden war, an den Satzungen und der Einrichtung des neuen Gerichts war er maßgeblich beteiligt
  • „Bis zur neuesten Ära haben hessische Juristen und Staatsmänner alle die Verordnungen, welche unserem Hessenlande zum Heile dienten, alle die Einrichtungen, welche tief ins Volksleben eingriffen, Prozeß=, Hypotheken= und Kataster=ordnung, Lehenswesen, Erbschafts= und Steuer=Angelegenheiten u.s.w. als von Kanzler Calckhoff ausgegangen, hochgestellt und laut gepriesen.“ (nach Duysing [1911], S. 49)

Lebensorte

Kassel; Marburg; Leiden; Herborn

Familie

Vater

Kalckhoff, Otto Heinrich, 1646–1713, Dr. jur., Oberschultheiß, Steuerrat

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Kalckhoff, Heinrich Otto“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/20131_kalckhoff-heinrich-otto> (aufgerufen am 11.04.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

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