Jarmann, Andreas
geboren
um 1500 Fulda gestorben
um 1570 Beruf
Jurist, Fiskal, HofratWirken
Werdegang
- 1518 immatrikuliert an der Universität Erfurt
- 1533 Diener in der fuldischen Kanzlei
- 24.8.1541 Rat und Sekretär in der fuldischen Kanzlei, dort noch 1554
- 30.6.1556-1558 hessischer Fiskal in Kassel
- 1558 wieder in Fulda
- versuchte, zurück in hessische Dienste zu kommen, wurde aber 1563 waldeckischer Hofrat und Kanzler des Grafen Philipp IV. von Waldeck
Leben
Aus der Biografie
Biogramm bei Gundlach, Dienerbuch
Andreas Jarmann von Fulda, immatrikuliert in Erfurt 15181; Kanzleidiener in Fulda 1533 Februar 252, Hofsecretarius und Rat in Fulda 1551 Juli 223, Fuldischer Secretarius 15544; hessischer Fiskal in Cassel 1556 Juli 305 bis 1558 April 126; 1558 wieder in Fuldischen Diensten7, bietet am 26. September d. J. dem Landgrafen aufs neue seine Dienste an, den fiskalischen Dienst ausgenommen8. 1563 war er Waldeckischer Hofrat9.
Andreas Jarmann von Fulda, immatrikuliert in Erfurt 15181; Kanzleidiener in Fulda 1533 Februar 252, Hofsecretarius und Rat in Fulda 1551 Juli 223, Fuldischer Secretarius 15544; hessischer Fiskal in Cassel 1556 Juli 305 bis 1558 April 126; 1558 wieder in Fuldischen Diensten7, bietet am 26. September d. J. dem Landgrafen aufs neue seine Dienste an, den fiskalischen Dienst ausgenommen8. 1563 war er Waldeckischer Hofrat9.
Nachweise
Fußnoten
- Erfurter Matrikel 2, 306. ↑
- Polt. Archiv Nr. 1867. ↑
- Von seiner Unterschrift: Polit. Archiv Nr. 1872. ↑
- Polit. Archiv, Fulda. ↑
- Adresse auf Konzept: Polit. Archiv, Kurköln. ↑
- Adresse von Statthalter und Räten in Cassel: Polit. Archiv, Sachsen. ↑
- Polit. Archiv, Fulda. ↑
- Andreas Jharmann, Erbkämmerer des Stifts Fulda, an Reinhard Scheffer und Simon Bing: er hätte verrückter Zeit aus Gesundheitsrücksichten dem Landgrafen seinen Dienst aufkündigen müssen und hätte eigentlich beabsichtigt, sich in weitere Dienste nicht zu verstricken. Er werde aber von dem neuen Abt so schlecht behandelt, daß es ihm ungelegen sei, ime fur der nasen zu sitzen und von ime (ut est ad omnem tirannidem inclinatus) allewegs des backenschlagks zu warten. Weil er nun genötigt sei, patrios lares zu verlassen und in dem ihm vom Landgrafen gegebenen Abschied stünde, daß er sich bei Annahme neuer Dienste zuerst dem Landgrafen anbieten solle, so biete er hiermit von neuem seine Dienste an, es were zu Cassel oder zu Marburgk, doch in allewege den fiscalischen dinst ausgenummen, oder auf ein Amt im Lande. In einer Beilage weist er darauf hin, daß seine Vorfahren seit 1409 das thurchamerlehen des furstlichen hoffs zu Fulda besessen hätten (Polit. Archiv Nr. 1876). ↑
- Mitteilung aus dem Waldeckischen Archive. ↑
Literatur
- Wannagat (Hrsg.), Kassel als Stadt der Juristen (Juristinnen), Köln u. a. 1990, S. 438
- Gundlach, Die hessischen Zentralbehörden von 1247 bis 1604, Bd. 3: Dienerbuch, Marburg 1930, S. 118
- Weißenborn, Erfurter Matrikel 2: Allgemeine und Facultätsstatuten von 1390–1636, Allgemeine Studentenmatrikel 2. Hälfte (1492–1636), Halle an der Saale 1884
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Jarmann, Andreas“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/20122_jarmann-andreas> (aufgerufen am 12.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/20122