Hein, Levin Georg Friedrich

 
geboren
1712 Marburg
gestorben
2.1763 Marburg
Beruf
Jurist, Geheimer Regierungsrat, Geheimer Sekretär
Konfession
evangelisch
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1072438461

Wirken

Werdegang

  • 1728 Jurastudium an der Universität Marburg
  • 1738 Sekretär bei der Landkanzlei und Privatsekretär Landgraf Wilhelms VIII.
  • 1746 in der Kriegskanzlei Geheimer Sekretär
  • 1749 Landsekretär
  • 1754 Regierungsrat in Kassel
  • Vertrauter Landgraf Wilhelms VIII., den er auf allen Reisen begleitet
  • rechtlich gesonnener, gut ausgebildeter, dem Fürstenhaus treu ergebener Mann und unermüdlicher Arbeiter, der das volle Vertrauen seines Herrn besaß
  • nach Wilhelms Tod in Diensten seines ältesten Enkels und Verfechter von dessen Interessen im Sinne der Assekurationsakte, die er ebenso wie das Testament Wilhelms VIII. entworfen hatte
  • 21.2.1760 Geheimer Regierungsrat und Vormundschaftsrat in Hanau, Leiter der Geheimen Kanzlei
  • Erbprinzessin Maria schrieb über ihn: „Er ist ein prächtiger, verständiger Mann, ohne den wir nicht existieren könnten und er hat wirklich eine schwache Gesundheit, was mir mehr leid tut, als bei allen anderen zusammengenommen.“ (zit. nach Wannagat, S. 428)

Familie

Vater

Hein, David, 1671–1720, Samt-Hofgerichtsrat

Mutter

Pfreund, Amalia Katharina von, Tochter des Adolph Friedrich von Pfreund, Gräflich Erbachischer Geheimer Rat und Oberamtmann

Partner

  • Ziegler, Johanna Maria, 1720–1745
  • Hombergk zu Vach, Maria Margarethe Aletta, (Marburg 1747) Tochter des Johann Friedrich Hombergk zu Vach, Prof. Dr., Marburger Vizekanzler

Verwandte

Nachweise

Literatur

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Hein, Levin Georg Friedrich“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/20063_hein-levin-georg-friedrich> (aufgerufen am 19.04.2026)

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