Hassell, Leopold* Wilhelm Friedrich von
geboren
16.8.1843 Celle gestorben
20.1.1913 Kassel Beruf
Jurist, Oberlandesgerichtspräsident Konfession
evangelisch GND-Explorer
13567672XWirken
Werdegang
- Besuch des Gymnasiums in Celle und der Klosterschule Ilfeld
- Studium der Rechte in München und Göttingen
- Mitglied des Münchener Corps Franconia
- 1866 Gerichtsreferendar in Herzberg, später in Celle, nebenbei Auditor
- 1870 Gerichtsassessor
- 1872 Amtsgerichtsassessor in Lehe
- 1873 Amtsrichter in Lehe
- 1875 Obergerichtsassessor in Aurich, im gleichen Jahr versetzt nach Lüneburg, dort auch Substitut des Kronanwalts
- 1879 Landrichter in Lüneburg, auch Untersuchungsrichter, später versetzt als Hilfsrichter an das dortige Oberlandesgericht
- 1888 Landgerichtsdirektor in Nordhausen und seit 1892 in Göttingen
- 1896 Landgerichtspräsident in Lüneburg
- 1900-1905 Landgerichtspräsident in Kassel
- 1905 Oberlandesgerichtspräsident in Kassel
- starb 1913 als Wirklicher Geheimer Oberjustizrat
- er galt als Fachmann auf dem Gebiet der Justizorganisation und -verwaltung.
- Träger des Roten Adlerordens 3. Klasse mit Schleife und des Kronenordens 2. Klasse
Lebensorte
Celle; Ilfeld; München; Göttingen; Herzberg; Lehe; Aurich; Lüneburg; Nordhausen
Familie
Vater
Hassell, Christian von, 1805–1860, Obergerichtspräsident in Hildesheim und Celle
Mutter
Bobers, Karoline von, 1812–1880
Partner
- Reinecke, Helene, * 1848
- Schwartze, Ulla
Verwandte
Hassell, Karl von <Bruder>, GND, 1841–1925, Senatspräsident am Reichsgericht
Nachweise
Literatur
- Wannagat (Hrsg.), Kassel als Stadt der Juristen (Juristinnen), Köln u. a. 1990, S. 424
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Hassell, Leopold* Wilhelm Friedrich von“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/20047_hassell-leopold-wilhelm-friedrich-von> (aufgerufen am 12.04.2026)
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