Furster, Heinrich

 
geboren
um 1452
gestorben
16.2.1515
Beruf
Schultheiß, Vogt, Bürgermeister
GND-Explorer
137705360

Andere Namen

Weitere Namen

Eckhards, Heinrich
Eckhardts, Heinrich

Familie

Vater

Furster, Eckhardt, um 1425–vor 19.7.1501, Förster der Söhre in Crumbach

Mutter

Münzung, N.N.

Partner

N.N., Margarethe, (⚭ Kassel 5.2.1486) † 2./3.1524, natürliche Tochter Landgraf Ludwigs und seiner Mätresse Margarethe von Holzheim.

Verwandte

Leben

Aus der Biografie

Biogramm bei Demandt, Personenstaat
Furster, Heinrich1, auch Heinrich Eckhards, Bote in landgräflich hessischen Diensten 1480 (?), Schultheiß zu Lichtenau 14852, zu Grebenstein 1487–14883, zu Kassel 1488–14894, zu Schmalkalden 1491 September 265, wieder zu Kassel 14926, 14937, 14948, 14969, Vogt auf dem Sichelstein 1501/0210, Bürgermeister der Stadt Kassel 1508–151011 und nochmals Schultheiß daselbst 151212. Furster heiratet 1486 Februar 5 Margarethe, natürliche Tochter Landgraf Ludwigs II. von Hessen13 und stirbt 1515 bald nach Februar 16, seine Frau folgt ihm 1524 Februar/März. Sie hinterlassen mindestens sieben Kinder14.

Nachweise

Fußnoten

  1. Eingehende Nachrichten über Furster bei W. A. Eckhardt, Beiträge zur Genealogie Furster I: Die Furster in Hessen (Genealogie 16, 1967 S. 625 ff. und S. 641). Dort auch über die Kinder Näheres.
  2. Ebd.
  3. Ebd.
  4. Ebd.
  5. Rechn. I, Kassel Kammerschreiber Spezialrechnung (16/5 Bl. 20v.): 300 fl. myns gn. h. des eltern schultheissen Henrichen Furster zcu Smalkalden gegeben, die er mir gelegen hatte, damit ich hern Hansen Holtzsadeln das gelt, er mym g. h. in Hungern gelegen hatte, beczalt hab, mitwochens nach Mathei apostoli. – Damit dürften die Zweifel, die schon Knetsch und ebenso Eckhardt an diesem Amt Fursters gehegt hatten, beseitigt sein. Furster bietet ein gutes Beispiel für die Mobilität der hessischen Beamtenschaft, auch im Wechsel zwischen staatlichen und kommunalen Ämtern.
  6. Rechn. I, Grebenstein (55/2 Bl. 73): er kontrollierte (besach) die Zehnten zu Grebenstein und Immenhausen in Begleitung des Schützen Hesse.
  7. 1493 Juni 2 stimmt Landgraf Wilhelm I. zu, daß Landgraf Wilhelm I. dem Schultheißen Heinrich Furster und seiner Frau Margarethe, ihrer Halbschwester, eine Mühle und umfangreiche Liegenschaften bei Kassel verkauft hat (Kopiar L 5 Bl. 9).
  8. Rechn. I, Kassel Futtermeister (16/6 Bl. 6, 20).
  9. Siehe Anm. 5.
  10. Siehe Anm. 1.
  11. Siehe Anm. 1.
  12. Siehe Anm. 1.
  13. Siehe Anm. 1.
  14. Siehe Anm. 1.

Quellen

Literatur

Siehe auch

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Furster, Heinrich“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/20040_furster-heinrich> (aufgerufen am 12.04.2026)

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