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Fritzsche, Henne
Frix, Henne
Leben
Aus der Biografie
Biogramm bei Demandt, Personenstaat
Jäger Landgraf Ludwigs I. 1455 Dezember1, Landgraf Ludwigs II. 1457 Februar 272 und 1458 Januar3. Vogler am Hofe Landgraf Ludwigs II. 1462 September 294, 1463/645 und wohl identisch mit dem im November 1463 genannten Meister Hans mit den vorliegenden Hunden6 und Meister Johann mit den vorliegenden Hunden, der 1464 mit Landgraf Ludwig II. in Felsberg weilt7. Er ist wohl auch personengleich mit dem 1472 bezeugten Jäger Fritz8, der 1473 Juli 15 als Meister Fritzsch mit zwei Knechten bezeugt ist9 und als Jägermeister Fritze von 147410 bis 148411, oft zusammen mit anderen Jägerknechten12 ununterbrochen Jahr für Jahr vorkommt13. Für 1483 liegt eine detaillierte Angabe über sein „Jägerrecht“ vor14. Zuletzt wird er 1486 Januar 21 genannt15. Es muß allerdings offenbleiben, ob alle diese Angaben nur auf eine Person zu beziehen sind, doch ist es nicht wahrscheinlich, daß es zwei gleichnamige und gleichzeitige Jägermeister Fritz gegeben hat.
Jäger Landgraf Ludwigs I. 1455 Dezember1, Landgraf Ludwigs II. 1457 Februar 272 und 1458 Januar3. Vogler am Hofe Landgraf Ludwigs II. 1462 September 294, 1463/645 und wohl identisch mit dem im November 1463 genannten Meister Hans mit den vorliegenden Hunden6 und Meister Johann mit den vorliegenden Hunden, der 1464 mit Landgraf Ludwig II. in Felsberg weilt7. Er ist wohl auch personengleich mit dem 1472 bezeugten Jäger Fritz8, der 1473 Juli 15 als Meister Fritzsch mit zwei Knechten bezeugt ist9 und als Jägermeister Fritze von 147410 bis 148411, oft zusammen mit anderen Jägerknechten12 ununterbrochen Jahr für Jahr vorkommt13. Für 1483 liegt eine detaillierte Angabe über sein „Jägerrecht“ vor14. Zuletzt wird er 1486 Januar 21 genannt15. Es muß allerdings offenbleiben, ob alle diese Angaben nur auf eine Person zu beziehen sind, doch ist es nicht wahrscheinlich, daß es zwei gleichnamige und gleichzeitige Jägermeister Fritz gegeben hat.
Nachweise
Fußnoten
- Rechn. I, Felsberg (46/5 Bl. 8). ↑
- Rechn. I, Frankenberg (48/3 Bl. 12v.): myns gn. jungin hern jeger genant meyster Fritze. ↑
- Ebd. 48/3 Bl. 14v.: er jagt mit seinen Gesellen im Burgwald. ↑
- Rechn. I, Kassel Kammerschreiber (11/3 Bl. 2). ↑
- Ebd. 11/4 Bl. 21v. ↑
- Rechn. I, Wolfhagen (115/7 Bl. 27). Er dürfte identisch sein mit dem zu 1463 Januar 28 genannten Jäger Henne mit den vorliegenden Hunden, dessen Knecht Heinrich Bretthauer war (Rechn. I, Borken 33/15 Bl. 8). ↑
- Rechn. I, Felsberg (46/13 Bl. 12v.). Von ihm zu unterscheiden ist der 1464 öfters genannte Windhundeknecht Landgraf Ludwigs namens Henne (Rechn. I, Melsungen 81/25), der auch 1477 September 4 noch vorkommt (ebd. Spangenberg 98/7 Bl. 20v.) und vielleicht identisch ist mit dem langen Henne, der 1473 August 14 im landgräflichen Dienst bezeugt ist (ebd. Grebenstein 53/7 Bl. 36v.) und 1479 als Jägerknecht mit 4 Mott Hafer und einem Schwein besoldet wird (ebd. Ziegenhain 118/12 Bl. 3v., 9). ↑
- Rechn. I, Lichtenau (71/6 Bl. 26). ↑
- Rechn. I, Grebenstein (53/7 Bl. 9). – Die Namen der Knechte sind unbekannt. 1477 wird ein Jägerknecht Kurt Fritz genannt (Rechn. I, Marburg 75/3 Bl. 35), der vielleicht mit dem ebd. Bl. 41 erwähnten Jäger Contze identisch ist, der auch 1489 September 2 als landgräflicher Waidmann genannt wird (ebd. Driedorf 39/19 Bl. 28v.), wenn nicht er und der im Dezember 1461 genannte landgräfliche Waidmann Kunz Getkes personengleich sind (ebd. Felsberg 46/11 Bl. 9v.). Im November 1479 wird der Jägermeister Fritz und sein Geselle Peter genannt (ebd, Ziegenhain 118/18 Bl. 3). ↑
- Rechn. I, Trendelburg (107/13 Bl. 49v.). – Ebd. Lichtenau (71/8 Bl. 13v., 29v.). ↑
- Rechn. I, Marburg (75/5 Bl. 40v.). Daneben werden noch 4 Jägerknechte und 2 Jungen genannt. ↑
- Im November 1483 verzeichnet der Marburger Rentmeister: 20 alb. funf jegerknechten vor ire winterschuw, iglichem 4 alb., auf die swinhacze (ebd. 75/4 Bl. 34v.). ↑
- Z. B. Rechn. I, Friedewald (48/20 Bl. 14) zu 1476 Dezember 12: m. gn. h. swynhetzer Hans Knaiff und Fritsch jeger mit iren jegerlenechten und swyneruden. – Rechn. I, Spangenberg (98/7 Bl. 67v.) zu 1478 Juli 10. – Rechn. I, Borken (34/8 Bl. 36) zu 1479 März 29. ↑
- 1483 Juli 26 gibt der Vogt zu Friedewald: Fritzschen jegern fur 38 hirtzes und dyrhelse, auch fur broste und etlich isbein 10 fl. 2 alb., und ie fur den hals und ein brost geben 13 alb. (Rechn. I, Friedewald 49/1 Bl. 16v.). ↑
- Rechn. I, Marburg Kammerschreiber (2/7 Bl. 61): er erhält ein Pferd. ↑
Quellen
- HStAM Bestand Rechn. I Nr. 2/7
- HStAM Bestand Rechn. I Nr. 11/3
- HStAM Bestand Rechn. I Nr. 11/4
- HStAM Bestand Rechn. I Nr. 34/8
- HStAM Bestand Rechn. I Nr. 48/3
- HStAM Bestand Rechn. I Nr. 71/8
- HStAM Bestand Rechn. I Nr. 81/25
- HStAM Bestand Rechn. I Nr. 98/7
- HStAM Bestand Rechn. I Nr. 118/18
- HStAM Bestand Rechn. I Nr. 118/12
- HStAM Bestand Rechn. I Nr. 48/20
- HStAM Bestand Rechn. I Nr. 53/7
- HStAM Bestand Rechn. I Nr. 33/15
- HStAM Bestand Rechn. I Nr. 75/4
- HStAM Bestand Rechn. I Nr. 75/3
- HStAM Bestand Rechn. I Nr. 115/7
- HStAM Bestand Rechn. I Nr. 75/5
- HStAM Bestand Rechn. I Nr. 46/5
- HStAM Bestand Rechn. I Nr. 46/13
- HStAM Bestand Rechn. I Nr. 46/11
- HStAM Bestand Rechn. I Nr. 39/19
- HStAM Bestand Rechn. I Nr. 49/1
- HStAM Bestand Rechn. I Nr. 107/13
- HStAM Bestand Rechn. I Nr. 71/6
Literatur
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Fritz, Henne“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/20026_fritz-henne> (aufgerufen am 10.04.2026)
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