Falkenberg, Thiele von
Familie
Verwandte
Falkenberg, Hermann von <Bruder>
Leben
Aus der Biografie
Biogramm bei Demandt, Personenstaat
Ritter, hat 1353 September 21 zusammen mit Simon von Schlitz, Herbort von Bischofferode und Ludwig Landgraf, der zu Felsberg wohnt, eine Gülte von 40 Mark an der landgräflichen Stadt Felsberg1 und besitzt etwa zur gleichen Zeit mit seinem Bruder Hermann vom Landgrafen das Dorf Beisheim für 150 Mark Silber zum Pfand2 und das Gericht zu Roxhausen für 50 Mark3. 1354 Oktober 16 mainzischer Pfandinhaber von Jesberg und 1378 Dezember 8 mainzischer Amtmann in Fritzlar4, wird 1387 von Erzbischof Adolf von Mainz für seine in Mainzer Diensten [gegen Hessen] erlittenen Verluste entschädigt und noch im gleichen Jahr landgräflicher Amtmann zu Homberg/E. und Felsberg5. 1387 September 10 Bürge Landgraf Hermanns II. in dessen Friedensschluß mit Erzbischof Adolf von Mainz, Markgraf Balthasar von Meißen und Herzog Otto von Braunschweig6. Zum Jahresende 1387 zahlt der Marburger Rentmeister im Namen Landgraf Hermanns an ihn und Karl von Trümbach 61 Pfund Heller7. 1392 Juni 4 versetzt Graf Gottfried von Ziegenhain das Amt Gemünden an der Wohra mit allem Nutzen an Thiele, wie er es 1382 Dezember 18 an Gottfried von Linsingen verpfändet hatte8.
Ritter, hat 1353 September 21 zusammen mit Simon von Schlitz, Herbort von Bischofferode und Ludwig Landgraf, der zu Felsberg wohnt, eine Gülte von 40 Mark an der landgräflichen Stadt Felsberg1 und besitzt etwa zur gleichen Zeit mit seinem Bruder Hermann vom Landgrafen das Dorf Beisheim für 150 Mark Silber zum Pfand2 und das Gericht zu Roxhausen für 50 Mark3. 1354 Oktober 16 mainzischer Pfandinhaber von Jesberg und 1378 Dezember 8 mainzischer Amtmann in Fritzlar4, wird 1387 von Erzbischof Adolf von Mainz für seine in Mainzer Diensten [gegen Hessen] erlittenen Verluste entschädigt und noch im gleichen Jahr landgräflicher Amtmann zu Homberg/E. und Felsberg5. 1387 September 10 Bürge Landgraf Hermanns II. in dessen Friedensschluß mit Erzbischof Adolf von Mainz, Markgraf Balthasar von Meißen und Herzog Otto von Braunschweig6. Zum Jahresende 1387 zahlt der Marburger Rentmeister im Namen Landgraf Hermanns an ihn und Karl von Trümbach 61 Pfund Heller7. 1392 Juni 4 versetzt Graf Gottfried von Ziegenhain das Amt Gemünden an der Wohra mit allem Nutzen an Thiele, wie er es 1382 Dezember 18 an Gottfried von Linsingen verpfändet hatte8.
Nachweise
Fußnoten
- Kopiar 1 Nr. 111. ↑
- Kopiar 1 Nr. 137. ↑
- Ebd. ↑
- Falk, Mainzer Behördenorganisation S. 89 Nr. 164 und Demandt, Fritzlarer Rechtsquellen S. 172. ↑
- Helbig, Amt Homberg S. 144, Friedensburg, Landgraf Hermann II. (ZHG 21, 1885) S. 175. ↑
- Friedensburg a.a.O. Beilage 17. ↑
- Rechn. I, Marburg (72/20 Bl. 19). ↑
- Beide Urkk., Grafschaft Ziegenhain. ↑
Quellen
Literatur
- Demandt, Der Personenstaat der Landgrafschaft Hessen im Mittelalter. Ein „Staatshandbuch“ Hessens vom Ende des 12. bis zum Anfang des 16. Jahrhunderts, Teil 1, Marburg 1981, S. 206, Nr. 652
- Demandt (Bearb.), Quellen zur Rechtsgeschichte der Stadt Fritzlar im Mittelalter, Marburg 1939
- Helbig, Das Amt Homberg an der Efze. Ursprung und Entwicklung, Marburg 1938
- Falk, Die Mainzer Behördenorganisation in Hessen und auf dem Eichsfelde bis zum Ende des 14. Jahrhunderts, Marburg 1930
- Friedensburg, Landgraf Hermann II. der Gelehrte von Hessen und Erzbischof Adolf I. von Mainz 1373–1390, in: Zeitschrift des Vereins für Hessische Geschichte und Landeskunde 21 (1885)
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Falkenberg, Thiele von“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/19903_falkenberg-thiele-von> (aufgerufen am 19.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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