Eschwege, Hermann von
Wirken
Lebensorte
Datterode
Familie
Verwandte
Eschwege, Thiele von <Bruder>
Leben
Aus der Biografie
Biogramm bei Demandt, Personenstaat
Kaplan auf der Boyneburg und Pfarrer zu Datterode, zugleich Schreiber Landgraf Hermanns II. 1383 Juli 131. In einer undatierten, auf 1379–1383 zu datierenden Urkunde des Klosters Hasungen verpflichtet sich das Kloster, dem Schreiber Landgraf Hermanns, Hermann von Eschwege, und dessen Bruder Thiele, solange er lebt wegen der Pfarreien Schützeberg und Wolfhagen jährlich 6 MI. halb Korn, halb Hafer aus seinen Gütern zu Besse nach Wolfhagen oder Kassel zu liefern2. Hermann ist sicher auch identisch mit dem 1382 April 23 und Juni 2 genannten Her(mannus) notarius domicelli nostri3 und mit dem 1376 Mai 31 erwähnten Schreiber Hermann4. Schließlich dürfte er auch mit jenem Hermann von Eschwege identisch sein, den Landgraf Hermann 1378 nach dem Tode des bisherigen Pfarrers Heinrich Adolf für die Pfarrkirche in Borken präsentiert5 und vielleicht auch noch mit dem 1395 Oktober 8 genannten Hermannus notarius lantgravii6.
Kaplan auf der Boyneburg und Pfarrer zu Datterode, zugleich Schreiber Landgraf Hermanns II. 1383 Juli 131. In einer undatierten, auf 1379–1383 zu datierenden Urkunde des Klosters Hasungen verpflichtet sich das Kloster, dem Schreiber Landgraf Hermanns, Hermann von Eschwege, und dessen Bruder Thiele, solange er lebt wegen der Pfarreien Schützeberg und Wolfhagen jährlich 6 MI. halb Korn, halb Hafer aus seinen Gütern zu Besse nach Wolfhagen oder Kassel zu liefern2. Hermann ist sicher auch identisch mit dem 1382 April 23 und Juni 2 genannten Her(mannus) notarius domicelli nostri3 und mit dem 1376 Mai 31 erwähnten Schreiber Hermann4. Schließlich dürfte er auch mit jenem Hermann von Eschwege identisch sein, den Landgraf Hermann 1378 nach dem Tode des bisherigen Pfarrers Heinrich Adolf für die Pfarrkirche in Borken präsentiert5 und vielleicht auch noch mit dem 1395 Oktober 8 genannten Hermannus notarius lantgravii6.
Nachweise
Fußnoten
- Urkk., Gen.-Rep. Rotenburg (stark beschädigt). ↑
- Urkk., Kloster Hasungen. ↑
- Gundlach III S. 60 zitiert: Aus den Registern des Martinsstifts in Cassel. ↑
- Rechn. I, Homberg (Gundlach: Homberger Schultheißenrechnung). ↑
- Urkk., Gen.-Rep. Borken von 1387 Mai 15. ↑
- Armbrust, Göttingen (ZHG 41, 1908) S. 200 f. Nr. 50 Anm. 2. ↑
Literatur
- Demandt, Der Personenstaat der Landgrafschaft Hessen im Mittelalter. Ein „Staatshandbuch“ Hessens vom Ende des 12. bis zum Anfang des 16. Jahrhunderts, Teil 1, Marburg 1981, S. 194, Nr. 626.
- Gundlach, Die hessischen Zentralbehörden von 1247 bis 1604, Bd. 3: Dienerbuch, Marburg 1930, S. 60
- Armbrust, Göttingens Beziehungen zu den hessischen Landgrafen. 1. Unter Heinrich II. (1328–76) und Otto II. (1340–66), in: Zeitschrift des Vereins für hessische Geschichte und Landeskunde 41 (1908), S. 97-222
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Eschwege, Hermann von“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/19624_eschwege-hermann-von> (aufgerufen am 21.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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