Elkershausen, Heiderich von
Leben
Aus der Biografie
Biogramm bei Demandt, Personenstaat
Ritter, ist nassau-merenbergischer Amtmann auf dem Gleiberg 1332 Februar 261, Truchseß Graf Johanns von Nassau-Merenberg 1340 März 282. Er wird zum mainzischen Amtmann zu Amöneburg und Neustadt 1358 Juli 9 ernannt3 und zum mainzischen obersten Amtmann in Thüringen, Sachsen, Hessen, Westfalen und auf dem Eichsfeld 1356 Juli 284. Die Erneuerung dieser Bestallung von 1358 Mai 175 nennt das Eichsfeld nicht mehr. 1361 April 1 bekundet Heiderich zusammen mit Gernand von Schwalbach und dessen Söhnen Gernand und Wiegand, daß die Landgrafen Heinrich II. und Otto I. ihnen und dem Rat der Stadt Wetzlar das Haus Königsberg auf mindestens 6 Jahre für 6.000 fl. versetzt haben6. Als Landgraf Heinrich 1364 Mai 9 ein Drittel des Hauses Hohensolms mit Zubehör für 600 fl. verpfändet, ist von einer Forderung von 2000 fl. die Rede, die Heiderich und Gernand auf Königsberg stehen haben7.
Ritter, ist nassau-merenbergischer Amtmann auf dem Gleiberg 1332 Februar 261, Truchseß Graf Johanns von Nassau-Merenberg 1340 März 282. Er wird zum mainzischen Amtmann zu Amöneburg und Neustadt 1358 Juli 9 ernannt3 und zum mainzischen obersten Amtmann in Thüringen, Sachsen, Hessen, Westfalen und auf dem Eichsfeld 1356 Juli 284. Die Erneuerung dieser Bestallung von 1358 Mai 175 nennt das Eichsfeld nicht mehr. 1361 April 1 bekundet Heiderich zusammen mit Gernand von Schwalbach und dessen Söhnen Gernand und Wiegand, daß die Landgrafen Heinrich II. und Otto I. ihnen und dem Rat der Stadt Wetzlar das Haus Königsberg auf mindestens 6 Jahre für 6.000 fl. versetzt haben6. Als Landgraf Heinrich 1364 Mai 9 ein Drittel des Hauses Hohensolms mit Zubehör für 600 fl. verpfändet, ist von einer Forderung von 2000 fl. die Rede, die Heiderich und Gernand auf Königsberg stehen haben7.
Nachweise
Fußnoten
- Wyß, DO-UB II Nr. 508. ↑
- Ebd. II Nr. 688. ↑
- Falk, Mainzer Behördenorganisation S. 81 Nr. 42. ↑
- Ebd. ↑
- Ebd. ↑
- StadtA Wetzlar Urkk., Nr. 314. Urkk., Gen.-Rep. Königsberg (Kopie). – Kopiar 1 Nrr. 88/89. ↑
- Baur, Hessische Urkunden I Nr. 985. – 1368 November 15 erhält der Wäppner Hermann von Elkerhausen von Landgraf Heinrich Ersatz für zwei Pferde, die er im landgräflichen Dienst für den Junker von Nassau unter der Führung Johanns von Dernbach verloren hatte (Urkk., Quittungen). ↑
Quellen
Literatur
- Demandt, Der Personenstaat der Landgrafschaft Hessen im Mittelalter. Ein „Staatshandbuch“ Hessens vom Ende des 12. bis zum Anfang des 16. Jahrhunderts, Teil 1, Marburg 1981, S. 183, Nr. 586.
- Falk, Die Mainzer Behördenorganisation in Hessen und auf dem Eichsfelde bis zum Ende des 14. Jahrhunderts, Marburg 1930
- Wyß, Hessisches Urkundenbuch, Abt. 1; Urkundenbuch der Deutschordens-Ballei Hessen, Bd. 2: 1300–1359, Leipzig 1884
- Baur, Hessische Urkunden, Bd. 1: Die Provinzen Starkenburg und Oberhessen von 1016-1399 enthaltend, Darmstadt 1860
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Elkershausen, Heiderich von“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/19577_elkershausen-heiderich-von> (aufgerufen am 13.04.2026)
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