Elben, Thiele der Ältere von
Familie
Verwandte
- Elben, Heimbrod von <Bruder>, belegt 1314-1329
- Elben, Werner von <Bruder>, Abt von Breitenau
Leben
Aus der Biografie
Biogramm bei Demandt, Personenstaat
Bruder des Ritters Werner von Elben, ist 1387 September 10 Bürge Landgraf Hermanns II. in dessen Friedensschluß mit Erzbischof Adolf von Mainz, Markgraf Balthasar von Meißen und Herzog Otto von Braunschweig1 und 1389 Oktober 10 Bürge des Landgrafen bei Brun und Friedrich von dem Berge2. Er gehört zu der 1391 September 25 unter dem Protektorat Herzog Ottos von Braunschweig und Landgraf Hermanns von Hessen gegründeten Gesellschaft „Mit der Sichel“3, zählt 1395 August 29 mit seinem Bruder Heimbrod zu den Mannen und Fehdegenossen Landgraf Hermanns4 und 1404 April 13 mit seinen Brüdern zu einer Gruppe von Adeligen5, denen der Landgraf die Altenburg bei Felsberg mit den zugehörigen Dörfern verpfändet. Seine Beteiligung beträgt zusammen mit der der Herren von Gilsa ein Viertel und ein Achtel von 427½ fl. und 137 ½ fl.6. 1409 Januar 20 verbürgt er die Heiratsverschreibung für Landgraf Hermanns Tochter Margarethe bei ihrer Verheiratung mit Herzog Heinrich von Braunschweig7 und ist 1418 August 24 Schiedsmann in der Sühne Ritter Rörichs von Eisenbach mit Landgraf Ludwig I. und den Grafen Johann und Gottfried von Ziegenhain8. Heimlicher Landgraf Ludwigs I. 1413 September 209, 1417 Mai 110, 1423 Juni 611. Als solcher ist er 1419 Januar 8 Bürge und Siegler für Landgraf Ludwig in dessen 10-jährigem Bündnis mit Landgraf Friedrich von Thüringen, worin dieser Ludwig die Hälfte von Eschwege, Sontra und Wanfried wieder überläßt, solange dieser Vertrag besteht12, ist aber nicht mehr beteiligt am 12-jährigen Bündnis derselben von 1426 April 1413.
Bruder des Ritters Werner von Elben, ist 1387 September 10 Bürge Landgraf Hermanns II. in dessen Friedensschluß mit Erzbischof Adolf von Mainz, Markgraf Balthasar von Meißen und Herzog Otto von Braunschweig1 und 1389 Oktober 10 Bürge des Landgrafen bei Brun und Friedrich von dem Berge2. Er gehört zu der 1391 September 25 unter dem Protektorat Herzog Ottos von Braunschweig und Landgraf Hermanns von Hessen gegründeten Gesellschaft „Mit der Sichel“3, zählt 1395 August 29 mit seinem Bruder Heimbrod zu den Mannen und Fehdegenossen Landgraf Hermanns4 und 1404 April 13 mit seinen Brüdern zu einer Gruppe von Adeligen5, denen der Landgraf die Altenburg bei Felsberg mit den zugehörigen Dörfern verpfändet. Seine Beteiligung beträgt zusammen mit der der Herren von Gilsa ein Viertel und ein Achtel von 427½ fl. und 137 ½ fl.6. 1409 Januar 20 verbürgt er die Heiratsverschreibung für Landgraf Hermanns Tochter Margarethe bei ihrer Verheiratung mit Herzog Heinrich von Braunschweig7 und ist 1418 August 24 Schiedsmann in der Sühne Ritter Rörichs von Eisenbach mit Landgraf Ludwig I. und den Grafen Johann und Gottfried von Ziegenhain8. Heimlicher Landgraf Ludwigs I. 1413 September 209, 1417 Mai 110, 1423 Juni 611. Als solcher ist er 1419 Januar 8 Bürge und Siegler für Landgraf Ludwig in dessen 10-jährigem Bündnis mit Landgraf Friedrich von Thüringen, worin dieser Ludwig die Hälfte von Eschwege, Sontra und Wanfried wieder überläßt, solange dieser Vertrag besteht12, ist aber nicht mehr beteiligt am 12-jährigen Bündnis derselben von 1426 April 1413.
Nachweise
Fußnoten
- Friedensburg, Landgraf Hermann II. (ZHG 21, 1885) Beil. 17. ↑
- Urkk., Passiv-Schuldverschreibungen: von dem Berge. ↑
- Urkk., Samtarchiv Schubl. 52 Nr. 13. Zur politischen Bedeutung dieses Bundes vgl. Demandt, Corvey S. 165 ff. ↑
- Armbrust, Göttingen (ZHG 41, 1908) S. 199 Nr. 49 (Fehdebrief gegen Ritter Ernst von Uslar). Mit ihm nimmt er auch als Helfer Landgraf Hermanns 1401–1404 am mainzischen Kriege teil (Küch, Landgraf Hermann II. in ZHG 29, 1894 S. 103). ↑
- Siehe unter Hermann von Holzheim. ↑
- Urkk., Passiv-Schuldverschreibungen: von Holzheim. ↑
- Gundlach III S. 318. ↑
- Kopiar 4 Nr. 381. ↑
- Kopiar 4 Nr. 260. ↑
- Kopiar 4 Nr. 80. ↑
- Küch, Landgraf Ludwig I. (ZHG 43, 1909) S. 161. ↑
- Eckhardt, Eschweger Rechtsquellen Nr. 161. ↑
- Ebd. Nr. 171. Der in diesem Vertrag genannte Thiele von Elben hat nicht mehr den Zusatz der Ältere und steht zudem ganz am Schluß der Bürgenliste, muß also Thiele der Jüngere sein. ↑
Quellen
Literatur
- Demandt, Der Personenstaat der Landgrafschaft Hessen im Mittelalter. Ein „Staatshandbuch“ Hessens vom Ende des 12. bis zum Anfang des 16. Jahrhunderts, Teil 1, Marburg 1981, S. 181, Nr. 579
- Eckhardt, Quellen zur Rechtsgeschichte der Stadt Eschwege, Bd. 1, Marburg 1959
- Gundlach, Die hessischen Zentralbehörden von 1247 bis 1604, Bd. 3: Dienerbuch, Marburg 1930, S. 57
- Küch, Eine Quelle zur Geschichte des Landgrafen Ludwig I., in: Zeitschrift des Vereins für Hessische Geschichte und Landeskunde 43 (1909), S. 145-277
- Armbrust, Göttingens Beziehungen zu den hessischen Landgrafen. 1. Unter Heinrich II. (1328–76) und Otto II. (1340–66), in: Zeitschrift des Vereins für hessische Geschichte und Landeskunde 41 (1908), S. 97-222
- Küch, Beiträge zur Geschichte des Landgrafen Hermann II. von Hessen, in: Zeitschrift des Vereins für Hessische Geschichte und Landeskunde 29 (1894), S. 1-216
- Friedensburg, Landgraf Hermann II. der Gelehrte von Hessen und Erzbischof Adolf I. von Mainz 1373–1390, in: Zeitschrift des Vereins für Hessische Geschichte und Landeskunde 21 (1885)
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Elben, Thiele der Ältere von“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/19570_elben-thiele-der-aeltere-von> (aufgerufen am 19.04.2026)
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