Ebelson, Jakob
belegt seit
13.12.1481 belegt bis
17.12.1507 Beruf
Statthalter, Präzeptor, Rat GND-Explorer
1391392965Andere Namen
Weitere Namen
Ebelson von Linden, Jakob
Wirken
Lebensorte
Grünberg; Arolsen; Marburg
Leben
Aus der Biografie
Biogramm bei Demandt, Personenstaat
Von Linden, 1481 Dezember 13 Statthalter1, 1482 Oktober 18 Präzeptor2 des Antoniterhauses zu Grünberg und seit 1493 auch zu Arolsen3, leiht 1486 der oberhessischen Regierung 2000 fl.4, wofür Erzbischof Hermann von Köln als Vormund Landgraf Wilhelms III. 1486 Juli 31 dem Antoniterhaus Grünberg den Zehnten zu Leihgestern wiederkäuflich überläßt5. Im Marburger Kanzleigericht 1492 Mai 76. Ist Rat Landgraf Wilhelms II. 1500 September 107, 15028, 1504 Februar 89, 1507 April 1410. Er war ein besonders tüchtiger Vorsteher des Grünberger Antoniterhauses, das ihm seine letzte Blüte verdankt; er genoß die Gunst Landgraf Wilhelms II., der seinem Hause schon 1500 September 30 den Hain vor der Antoniterpforte zu Grünberg als Garten schenkt, den sie mit einer ca. 5 m hohen und 1 ½ m dicken Mauer (mit 2 Türmen) umgeben sollen11. 1507 April 14 bürgt er für den Landgrafen gegenüber Dekan und Kapitel der St. Peters- und Andreaskirche zu Paderborn, denen der Landgraf für 1700 fl. eine Gülte von 85 fl. aus den Gefällen der Städte Kassel und Treysa verkauft hatte12. 1507 Dezember 17 wird er zuletzt als Präzeptor des Grünberger Antoniterhauses genannt13.
Von Linden, 1481 Dezember 13 Statthalter1, 1482 Oktober 18 Präzeptor2 des Antoniterhauses zu Grünberg und seit 1493 auch zu Arolsen3, leiht 1486 der oberhessischen Regierung 2000 fl.4, wofür Erzbischof Hermann von Köln als Vormund Landgraf Wilhelms III. 1486 Juli 31 dem Antoniterhaus Grünberg den Zehnten zu Leihgestern wiederkäuflich überläßt5. Im Marburger Kanzleigericht 1492 Mai 76. Ist Rat Landgraf Wilhelms II. 1500 September 107, 15028, 1504 Februar 89, 1507 April 1410. Er war ein besonders tüchtiger Vorsteher des Grünberger Antoniterhauses, das ihm seine letzte Blüte verdankt; er genoß die Gunst Landgraf Wilhelms II., der seinem Hause schon 1500 September 30 den Hain vor der Antoniterpforte zu Grünberg als Garten schenkt, den sie mit einer ca. 5 m hohen und 1 ½ m dicken Mauer (mit 2 Türmen) umgeben sollen11. 1507 April 14 bürgt er für den Landgrafen gegenüber Dekan und Kapitel der St. Peters- und Andreaskirche zu Paderborn, denen der Landgraf für 1700 fl. eine Gülte von 85 fl. aus den Gefällen der Städte Kassel und Treysa verkauft hatte12. 1507 Dezember 17 wird er zuletzt als Präzeptor des Grünberger Antoniterhauses genannt13.
Nachweise
Fußnoten
- Eckhardt, Oberhessische Klöster III Nr. 516. ↑
- Ebd. Nr. 524. ↑
- Ebd. Nr. 636. ↑
- Rechn. I, Marburg Kammerschreiber (2/7 Bl. 1, 4). ↑
- Eckhardt, Oberhessische Klöster III Nr. 571. ↑
- Best. 2 IV Auswärtige Beziehungen: Sachsen, Gesamthaus. ↑
- Ebd. Nr. 721. ↑
- Gundlach II Nr. 22. ↑
- Eckhardt, Oberhessische Klöster II Nr. 745. ↑
- Ebd. Nr. 761. ↑
- Ebd. ↑
- Ebd. Nr. 721. ↑
- Ebd. Nr. 768. ↑
Quellen
Literatur
- Grünberg. Das Stadtlexikon, Grünberg 2022, S. 45 f. (Holger Th. Gräf)
- Demandt, Der Personenstaat der Landgrafschaft Hessen im Mittelalter. Ein „Staatshandbuch“ Hessens vom Ende des 12. bis zum Anfang des 16. Jahrhunderts, Teil 1, Marburg 1981, S. 161, Nr. 519
- Eckhardt, Die oberhessischen Klöster III: Regesten, Marburg 1977
- Eckhardt, Die oberhessischen Klöster II: Regesten und Urkunden, Marburg 1967
- Gundlach, Die hessischen Zentralbehörden von 1247 bis 1604, Bd. 2: Urkunden und Akten, Marburg 1932
- Gundlach, Die hessischen Zentralbehörden von 1247 bis 1604, Bd. 3: Dienerbuch, Marburg 1930, S. 52
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Ebelson, Jakob“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/19494_ebelson-jakob> (aufgerufen am 12.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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