Schilcher, Heinz

Schilcher, Heinz
Wirken
Werdegang
- 1942-1950 Besuch des Descartes-Gymnasiums in Neuburg an der Donau, dort Abitur
- 1950-1952 Apotheker-Praktikum in der Krankenhausapotheke der Barmherzigen Brüder in Neuburg an der Donau
- 1952-1956 Studium der Pharmazie und Medizin mit einem halbjährigen Krankenhauspraktikum als Famulus an der Universität München
- 5.1956 Staatsexamen in Pharmazie
- 4.6.1959 Promotion zum Dr. rer. nat. in den Fächern Pharmakognosie, Pharmazeutische Biologie und Pharmakologie an der Universität München
- 1959-1962 Wissenschaftlicher Assistent am Institut für Pharmazeutische Arzneimittellehre der Universität München
- 1962-1973 Leiter der Wissenschaftlichen Abteilung der Firma SALUS-HAUS in München
- 1.4.1973 Habilitation für das Fach Pharmazeutische Biologie
- 1973-1976 Professor für Pharmazeutische Biologie an der Universität Marburg
- 1977-1982 Tätigkeit in der Pharmazeutischen Industrie
- ab 1978 Mitglied der Sachverständigenkommission E beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte sowie ehrenamtlicher Prüfer für den Sachkundenachweis in den Industrie- und Handelskammern Frankfurt am Main, Berlin und Stuttgart
- 1978-1982 Lehrbeauftragter für Pharmazeutische Biologie an der Universität Tübingen
- 1983-1996 Professor für Pharmazeutische Biologie an der Freien Universität Berlin
- 1985 Verleihung des Sebastian-Kneipp-Wissenschaftspreises
- 1987 Verleihung der Sertürner-Verdienstmedaille
- 1988 Verleihung des Professor R. F. Weiss-Preises der Deutschen Gesellschaft für Phytotherapie
- 1989 Verleihung der Semmelweis-Verdienstmedaille der Medizinischen Universität Budapest
- ab 1990 Zweiter Vorsitzender der Sachverständigenkommission E beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte
- 1993 Verleihung des Bundesverdienstkreuzes Erster Klasse
- 1994 Verleihung der Cornelius-Celsus-Medaille des Zentralverbandes der Ärzte für Naturheilverfahren, des Hippokrates-Verlages und der Stadt Freudenstadt
Studium
1952-1956 Studium der Pharmazie und Medizin mit einem halbjährigen Krankenhauspraktikum als Famulus an der Universität München
Akademische Qualifikation
- 4.6.1959 Promotion zum Dr. rer. nat. in den Fächern Pharmakognosie, Pharmazeutische Biologie und Pharmakologie an der Universität München
- 1.4.1973 Habilitation für das Fach Pharmazeutische Biologie
Akademische Vita
- Marburg, Universität / Fachbereich 16 Pharmazie und Lebensmittelkunde / Pharmazeutische Biologie / ordentlicher Professor / 1973-1976
- Berlin, Freie Universität // Pharmazeutische Biologie / ordentlicher Professor / 1983-1996
Mitgliedschaften
1984-1996 zunächst Zweiter Vorsitzender des Zentralverbandes der Ärzte für Naturheilverfahren, dann Vorstandsmitglied
ab 1988 Vorstandsmitglied in der Gesellschaft für Phytotherapie sowie in der Gesellschaft für Arzneipflanzenforschung
ab 1990 Ehrenmitglied der Ungarischen Gesellschaft für Phytotherapie
ab 1995 Ehrenmitglied und Mitglied des Wissenschaftlichen Beirates des Arzneipflanzeninstituts Posen
Werke
Lebensorte
Neuburg an der Donau; München; Marburg; Berlin; Tübingen
Familie
Vater
Schilcher, Josef, Müllermeisters und Mühlenbesitzers
Mutter
Grünthaner, Anna
Nachweise
Literatur
- Auerbach, Catalogus professorum academiae Marburgensis 3, Von 1971 bis 1991, Marburg 2000, S. 351f.
Bildquelle
Susanne Kammerer, Heinz Schilcher, CC BY-SA 3.0 (beschnitten)
Siehe auch
Extern
Biografische Angebote
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildung: siehe Angaben unter Bildquelle
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Schilcher, Heinz“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/19406_schilcher-heinz> (aufgerufen am 19.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/19406