Dietzinghausen, Johann von
Leben
Aus der Biografie
Biogramm bei Demandt, Personenstaat
Nimmt 1421 August am Zuge Landgraf Ludwig I. gegen die Hussiten nach Böhmen teil1, reitet 1424 Oktober 1 im Auftrag des Landgrafen mit 2 Knechten zum Erzbischof von Köln2, desgleichen 1425 Mai 4, diesmal mit 3 Begleitern3; reitet 1430 Oktober 5 erneut zum Erzbischof nach Köln4, ist im landgräflichen Dienst 1431 Februar 215 und erhält April 14 Hofkleidung6. 1451 August 8 gibt ihm Landgraf Ludwig eine Verschreibung auf das Schloß Wolkersdorf in Höhe von 506 fl., nachdem er von Heinrich Hugk eine Pfandschaft von 236 fl., von den Erben Eckhards und Volprechts von Dersch einen Betrag von 200 fl. (von insgesamt 400 fl. Pfandbetrag) und von Johann von Dersch 70 fl. Pfandgeld auf Wolkersdorf abgelöst hat7. 1479 März 20 bekundet Johann von Roßdorf, daß Landgraf Heinrich III. das Schloß Wolkersdorf von Johanns Schwiegermutter Margarethe von Dietzinghausen mit 400 fl. wieder eingelöst hat8.
Nimmt 1421 August am Zuge Landgraf Ludwig I. gegen die Hussiten nach Böhmen teil1, reitet 1424 Oktober 1 im Auftrag des Landgrafen mit 2 Knechten zum Erzbischof von Köln2, desgleichen 1425 Mai 4, diesmal mit 3 Begleitern3; reitet 1430 Oktober 5 erneut zum Erzbischof nach Köln4, ist im landgräflichen Dienst 1431 Februar 215 und erhält April 14 Hofkleidung6. 1451 August 8 gibt ihm Landgraf Ludwig eine Verschreibung auf das Schloß Wolkersdorf in Höhe von 506 fl., nachdem er von Heinrich Hugk eine Pfandschaft von 236 fl., von den Erben Eckhards und Volprechts von Dersch einen Betrag von 200 fl. (von insgesamt 400 fl. Pfandbetrag) und von Johann von Dersch 70 fl. Pfandgeld auf Wolkersdorf abgelöst hat7. 1479 März 20 bekundet Johann von Roßdorf, daß Landgraf Heinrich III. das Schloß Wolkersdorf von Johanns Schwiegermutter Margarethe von Dietzinghausen mit 400 fl. wieder eingelöst hat8.
Nachweise
Fußnoten
- Küch, Hussiten (ZHG 45, 1911) S. 290. ↑
- Rechn. I, Frankenberg (48/2 Bl. 11v.). ↑
- Ebd. 48/2 Bl. 14v. Es begleiten ihn Klaus von Linne und 2 Knechte. ↑
- Küch, Landgraf Ludwig I. (ZHG 43, 1909) S. 208 Nr. 82. Obwohl er in eigener Sache reitet, erhält er vom Kammerschreiber 1 fl. Zehrgeld. ↑
- Küch, Landgraf Ludwig I. (ZHG 43, 1909) S. 225 Nr. 264. ↑
- Ebd. 5. 237 Nr. 369. ↑
- Urkk., Gen.-Rep. Wolkersdorf. ↑
- Ebd. Von diesen 400 fl. hat Margarethe ihrem Schwiegersohn Johann von Roßdorf als Aussteuer und Mitgift ihrer Tochter 100 fl. gegeben, 50 fl. zur Bezahlung eigener Schulden verwendet, während die übrigen 250 fl. gemäß den Bedingungen des Verpfändungsvertrages wieder im Lande angelegt und zu Mannlehen empfangen werden sollen. ↑
Quellen
Literatur
- Demandt, Der Personenstaat der Landgrafschaft Hessen im Mittelalter. Ein „Staatshandbuch“ Hessens vom Ende des 12. bis zum Anfang des 16. Jahrhunderts, Teil 1, Marburg 1981, S. 144, Nr. 483.
- Küch, Eine Quelle zur Geschichte des Landgrafen Ludwig I., in: Zeitschrift des Vereins für Hessische Geschichte und Landeskunde 43 (1909), S. 145-277
- Küch, Landgraf Ludwig I. im Hussitenkriege 1421, in: Zeitschrift des Vereins für Hessische Geschichte und Landeskunde 45 (1911), S. 275-296
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Dietzinghausen, Johann von“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/19369_dietzinghausen-johann-von> (aufgerufen am 22.04.2026)
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