Buseck, Johannes von
Andere Namen
Weitere Namen
Buseck, Johann%von
Familie
Vater
Buseck, Anselm von
Verwandte
Buseck, Johannes von <Sohn>, belegt 15.7.1281
Leben
Aus der Biografie
Biogramm bei Demandt, Personenstaat
Ritter, bürgt für die Landgräfin Sophie und ihren Sohn Heinrich 1263 September 10 im Langsdorfer Frieden mit Mainz für die fristgerechte Zahlung der 2000 Mark Silber, die beide Erzbischof Werner von Mainz schulden1, ist 1265 September 29 mit anderen landgräflichen Amtleuten testis deputatus im Bündnis zwischen Landgraf Heinrich I. und dem Edlen Hartrad von Merenberg2. Er dürfte identisch sein mit jenem Ritter Johannes3 der 1265 Januar 24 und September 305 und 1277 März6 als landgräflicher Schultheiß in Gießen bezeugt ist und schon 1260 als pfalzgräflicher Tübingenscher Schultheiß zu Gießen zusammen mit seinem Vater Anselm genannt wird, der 1250 Februar 3 Schultheiß in Gießen war7, wo er dem im Mai 1248 erwähnten Schultheißen Konrad gefolgt war8.
Ritter, bürgt für die Landgräfin Sophie und ihren Sohn Heinrich 1263 September 10 im Langsdorfer Frieden mit Mainz für die fristgerechte Zahlung der 2000 Mark Silber, die beide Erzbischof Werner von Mainz schulden1, ist 1265 September 29 mit anderen landgräflichen Amtleuten testis deputatus im Bündnis zwischen Landgraf Heinrich I. und dem Edlen Hartrad von Merenberg2. Er dürfte identisch sein mit jenem Ritter Johannes3 der 1265 Januar 24 und September 305 und 1277 März6 als landgräflicher Schultheiß in Gießen bezeugt ist und schon 1260 als pfalzgräflicher Tübingenscher Schultheiß zu Gießen zusammen mit seinem Vater Anselm genannt wird, der 1250 Februar 3 Schultheiß in Gießen war7, wo er dem im Mai 1248 erwähnten Schultheißen Konrad gefolgt war8.
Nachweise
Fußnoten
- Grotefend-Rosenfeld LR Nr. 76. ↑
- Ebd. Nr. 100. ↑
- Ein Johannes, Sohn Johanns von Buseck, wird 1281 Juli 15 genannt (Wyß, DO-UB I Nr. 395). ↑
- Kraft, Geschichte von Gießen UB Nr. 28. Johannes urkundet hier für Ritter und Burgmann Senand von Buseck und seine Frau Pauline. Zeugen sind [die Burgmannen] Adolf von Heuchelheim, Macharius von Linden, Werner von Hattenrod, Gernand von Schwalbach und Senands Bruder Eckhard, alle Ritter. ↑
- Wyß, DO-UB I Nr. 215. ↑
- Ebd. Nr. 390. Wenn nach Trierer Stil zu datieren ist, muß es 1278 heißen. ↑
- Kraft, Gesch. von Gießen UB Nrr. 21, 17. ↑
- Baur, Arnsburger UB Nr. 54. ↑
Literatur
- Demandt, Der Personenstaat der Landgrafschaft Hessen im Mittelalter. Ein „Staatshandbuch“ Hessens vom Ende des 12. bis zum Anfang des 16. Jahrhunderts, Teil 1, Marburg 1981, S. 123, Nr. 402
- Gundlach, Die hessischen Zentralbehörden von 1247 bis 1604, Bd. 3: Dienerbuch, Marburg 1930, S. 40
- Grotefend/Rosenfeld, Regesten der Landgrafen von Hessen, Bd. 1: 1247–1328, Marburg 1929
- Wyß, Hessisches Urkundenbuch, Abt. 1: Urkundenbuch der Deutschordens-Ballei Hessen, Bd. 1: 1207–1299, Leipzig 1879
- Baur, Urkundenbuch des Klosters Arnsburg in der Wetterau, Darmstadt 1851
Weblinks
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Buseck, Johannes von“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/19286_buseck-johannes-von> (aufgerufen am 21.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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