Blumenstein, Heinrich von
Wirken
Lebensorte
Wolfhagen
Leben
Aus der Biografie
Biogramm bei Demandt, Personenstaat
Ritter, vielleicht identisch mit dem 1239 s. d. genannten Wolfhagener Schultheißen H.1, denn 1254 Juli 14 bezeugt Ritter Heinrich von Blumenstein inmitten einer Gruppe hessischer Amtleute2 die Übertragung des Patronats der Kirche in Wolfhagen an Kloster Hasungen durch Landgräfin Sophie3; ist wiederum gemeinsam mit Heinrich Vogt von Glißberg und Konrad von Elben 1257 Zeuge der Ausstattung des Klosters Nordshausen durch Graf Albert von Wallenstein4 und wird von der Landgräfin Sophie zusammen mit anderen hessischen Amtleuten5 im Langsdorfer Frieden mit Mainz von 1263 September 10 als Mitglied einer Kommission zur Untersuchung der Lehnseigenschaft bestimmter Güter eingesetzt6. Er gehört 1264 März 11 und 1266 zur Kasseler Burgmannschaft7 und wird in den Landfrieden zwischen Bischof Simon von Paderborn und Landgraf Heinrich I. von 1265 März 168 und 1266 Juni 69 von diesem als Schiedsmann bzw. Bürge benannt.
Ritter, vielleicht identisch mit dem 1239 s. d. genannten Wolfhagener Schultheißen H.1, denn 1254 Juli 14 bezeugt Ritter Heinrich von Blumenstein inmitten einer Gruppe hessischer Amtleute2 die Übertragung des Patronats der Kirche in Wolfhagen an Kloster Hasungen durch Landgräfin Sophie3; ist wiederum gemeinsam mit Heinrich Vogt von Glißberg und Konrad von Elben 1257 Zeuge der Ausstattung des Klosters Nordshausen durch Graf Albert von Wallenstein4 und wird von der Landgräfin Sophie zusammen mit anderen hessischen Amtleuten5 im Langsdorfer Frieden mit Mainz von 1263 September 10 als Mitglied einer Kommission zur Untersuchung der Lehnseigenschaft bestimmter Güter eingesetzt6. Er gehört 1264 März 11 und 1266 zur Kasseler Burgmannschaft7 und wird in den Landfrieden zwischen Bischof Simon von Paderborn und Landgraf Heinrich I. von 1265 März 168 und 1266 Juni 69 von diesem als Schiedsmann bzw. Bürge benannt.
Nachweise
Fußnoten
- Urkk., Waldecker Urkk. Nr. 7974/75. ↑
- Es sind: Ritter Konrad von Elben, Werner von Bischofshausen und dessen Sohn Heinrich, Heinrich Vogt von Glißberg, Milchling von Nordeck und Johann Gulden (Grotefend-Rosenfeld LR Nr. 49). ↑
- Ebd. ↑
- Urkk., Kloster Nordshausen. ↑
- Darunter: Graf Albert von Wallenstein und die Ritter Konrad von Elben, Johann Gulden, Johann von Helfenberg, Giso von Gudensberg. ↑
- Grotefend-Rosenfeld LR Nr. 77. ↑
- Urkk., Kloster Nordshausen. Diese umfaßte 1266 außer ihm offenbar noch die Ritter Giso Sprengel, Werner von Gudenburg, Eckhard von Zwehren (siehe auch dort) sowie Konrad von Zwehren und Eckhard von Felsberg. ↑
- Grotefend-Rosenfeld LR Nr. 95. Auch hier tritt wieder derselbe Kreis hessischer Amtleute in Erscheinung: Graf Albert von Wallenstein, die Brüder Giso und Werner von Gudensberg, Johann von Helfenberg, Giso von Gudenburg. ↑
- Grotefend-Rosenfeld LR Nr. 117 mit einem ähnlichen Kreis hessischer Amtleute. ↑
Literatur
- Demandt, Der Personenstaat der Landgrafschaft Hessen im Mittelalter. Ein „Staatshandbuch“ Hessens vom Ende des 12. bis zum Anfang des 16. Jahrhunderts, Teil 1, Marburg 1981, S. 72, Nr. 253
- Gundlach, Die hessischen Zentralbehörden von 1247 bis 1604, Bd. 3: Dienerbuch, Marburg 1930, S. 27
- Grotefend/Rosenfeld, Regesten der Landgrafen von Hessen, Bd. 1: 1247–1328, Marburg 1929
Weblinks
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Blumenstein, Heinrich von“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/19108_blumenstein-heinrich-von> (aufgerufen am 22.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/19108