Barthold, Johannes
belegt seit
1501 belegt bis
1522 Beruf
Rentschreiber, Kanzleischreiber, Kammersekretär GND-Explorer
1389165353Andere Namen
Weitere Namen
Eschwege, Johann%von
Eschwege, Johannes
Wirken
Lebensorte
Marburg
Familie
Partner
- N.N., Heirat 1508/09
- N.N., Heirat 1512/13
Verwandte
Eschwege, Wilhelm Barthel zu <Bruder>, Goldschmied
Leben
Aus der Biografie
Biogramm bei Demandt, Personenstaat
Von Eschwege1, Kanzleischreiber 15012, 15053, 1507 Dezember 144; Kammersekretär 1508 März 245, Juli 146, 1508 Dezember 267. Obwohl er noch 1510 Januar 21 Schreiber auf der Kammer (zu Kassel) heißt8, ist er bereits 1509 August 17 als Marburger Rentschreiber bezeugt9. Rentschreiber daselbst 1515 Februar 2210 und noch unter Landgraf Philipp im Dienst11. Nach einer ersten 1508/09 geschlossenen Ehe heiratete er in zweiter Ehe 1512/13 Meister Heinrich Goldschmieds Tochter12.
Von Eschwege1, Kanzleischreiber 15012, 15053, 1507 Dezember 144; Kammersekretär 1508 März 245, Juli 146, 1508 Dezember 267. Obwohl er noch 1510 Januar 21 Schreiber auf der Kammer (zu Kassel) heißt8, ist er bereits 1509 August 17 als Marburger Rentschreiber bezeugt9. Rentschreiber daselbst 1515 Februar 2210 und noch unter Landgraf Philipp im Dienst11. Nach einer ersten 1508/09 geschlossenen Ehe heiratete er in zweiter Ehe 1512/13 Meister Heinrich Goldschmieds Tochter12.
Nachweise
Fußnoten
- Er wird meistens Johann von Eschwege genannt. Seinen vollständigen Namen überliefert z.B. Rechn. I, Kassel Kammerschreiber (14/3 Bel. zu 1516 März 2). Das Siegel Johanns zeigt unter den Buchstaben J(ohannes) B(arthold) einen geteilten Schild: oben einen wachsenden Löwen, unten zwei quadratische, auf die Spitze gestellte Steine nebeneinander (ebd. 13a/6 Bel. zu 1515 März 7 und März 20). – Als sein Bruder wird 1524 der Goldschmied Wilhelm Barthel zu Eschwege genannt (Gundlach III S. 60). Daher wohl auch die Ehe Johanns mit eines Goldschmieds Tochter. ↑
- Gundlach II Nr. 20. ↑
- Rechn. I, Rotenburg (92/6 Bl. 20v.): ohne Titel, doch gehen auf seinen Befehl Boten mit Briefen nach Schmalkalden und Kassel mit der Anweisung an Rat und Schultheiß, die lantstraisse zu buwen. – Ebd. Bl. 27: Kanzleischreiber. So auch Rechn. I, Spangenberg (103/1 Bl. 32v.) und Ziegenhain (121/2 Bl. 55). ↑
- Rechn. I, Ziegenhain (121/4 Bl. 49v.). Er kommt von Schmalkalden, so er den zoll daselbst geslossen haitte. ↑
- Rechn. I, Kassel Kammerschreiber (12a/1 Bel.). ↑
- Rechn. I, Gernsheim (50/28. Beiliegender Kerbzettel wegen des Zollschlusses). Desgl. 1508 Oktober 15 (Rechn. I, Kassel Kammerschreiber (12a/6 Bel.). Hier rechnet er über den Gudensberger Zollschluß ab. ↑
- Gundlach III S. 60. ↑
- Rechn. I, Ämterrezesse (15/6). ↑
- Rechn. I, Landzollrezesse (22/15). ↑
- Barthold rechnet als Marburger Rentschreiber über das vergangene Jahr ab (Rechn. I, Ämterrezesse 15/5 Bl. 59). Am 15. März rechnet er über den Guldenweinzoll der Niedergrafschaft, der Herrschaft Eppstein und der Wetterau ab (ebd. Bl. 86). Eschwege gehörte in der Kammer also weiterhin dem „Ressort“ der Zollverwaltung an. ↑
- Gundlach III S. 60. 1526 Oktober 30 wird er einmal als Notar bezeichnet. – 1522 bewirbt er sich (vergeblich) um die Marburger Rentmeisterstelle und bietet der Landgräfin Anna für ihre Fürsprache bei Landgraf Philipp ein Silbergeschirrr(sic!) von 30 fl. und mehr an (Schenk zu Schweinsberg, Landgraf Philipp S. 126). ↑
- DO-Rechnung. ↑
Quellen
- HStAM Bestand Rechn. I Nr. 12a/1
- HStAM Bestand Rechn. I Nr. 12a/6
- HStAM Bestand Rechn. I Nr. 22/15
- HStAM Bestand Rechn. I Nr. 50/28
- HStAM Bestand Rechn. I Nr. 92/6
- HStAM Bestand Rechn. I Nr. 13a/6
- HStAM Bestand Rechn. I Nr. 14/3
- HStAM Bestand Rechn. I Nr. 15/5
- HStAM Bestand Rechn. I Nr. 15/6
- HStAM Bestand Rechn. I Nr. 103/1
- HStAM Bestand Rechn. I Nr. 121/2
- HStAM Bestand Rechn. I Nr. 121/4
Literatur
- Demandt, Der Personenstaat der Landgrafschaft Hessen im Mittelalter. Ein „Staatshandbuch“ Hessens vom Ende des 12. bis zum Anfang des 16. Jahrhunderts, Teil 1, Marburg 1981, S. 22, Nr. 81.
- Gundlach, Die hessischen Zentralbehörden von 1247 bis 1604, Bd. 2: Urkunden und Akten, Marburg 1932
- Gundlach, Die hessischen Zentralbehörden von 1247 bis 1604, Bd. 3: Dienerbuch, Marburg 1930, S. 60
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Barthold, Johannes“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/18931_barthold-johannes> (aufgerufen am 11.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/18931