Schneider, Moses (Mosche)
geboren
3.2.1884 Dsewenischki (Litauen) gestorben
19.12.1954 London Beruf
Talmudist Konfession
jüdischWirken
Werdegang
- rabbinische Ausbildung im „litauischen Jerusalem“ (Wilna) und in Woronowo (Russland)
- 1910 Umsiedlung nach Memel (auf Litauisch Klaipėda)
- 1912 Gründung einer Jeschiwa ebd. (Schließung bei Beginn des Ersten Weltkrieges)
- 1917-1938 in Frankfurt am Main lebend, Leiter einer Religions- und Talmudschule (Jeschiwa), zuerst Unterrichtung von Flüchtlingskindern, kurzzeitige Internierung in Holzminden
- ab 1934 Unterrichtung von deutsch-jüdischen Schülern in der Jeschiwa
- 11.1938 Übersiedlung nach London
- 1954 Weiterführung der Jeschiwa durch seinen Sohn und seine Schwiegersöhne
Lebensorte
Wilna; Woronowo; Klaipėda; Frankfurt am Main; London
Familie
Verwandte
- Schneider, Gedalja <Sohn>, Rabbiner, späterer Leiter der väterlichen Jeschiwa
- Alter Halpern, Salomon <Schwiegersohn>, Rabbiner, späterer Leiter der schwiegerväterlichen Jeschiwa
- Lopian <Schwiegersohn>, Rabbiner, späterer Leiter der schwiegerväterlichen Jeschiwa
Nachweise
Literatur
- Arnsberg, Die Geschichte der Frankfurter Juden seit der Französischen Revolution, Bd. 3, Darmstadt 1983, S. 473-474
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Schneider, Moses (Mosche)“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/18677_schneider-moses-mosche> (aufgerufen am 11.04.2026)
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