Marx, Martin

 
geboren
27.5.1889 Würzburg
gestorben
November 1942 Auschwitz (heute Oswiecim, Polen)
Beruf
Jurist, Syndikus
Titel
Dr. jur. et rer. pol.
Konfession
jüdisch
GND-Explorer
130161055

Wirken

Werdegang

  • Promotion in Würzburg
  • Syndikus des hessischen Landesverbandes des CV, Leiter der Abwehrarbeit des CV in ganz Hessen, besonders aktiver Gegner der Nationalsozialisten
  • Frühjahr 1933 Leiter eines Strafverfahrens gegen den Leiter der Politischen Polizei in Frankfurt am Main, anschließende siebenmonatige Inhaftierung
  • nach Strafvollzug „Schutzhaft“ im Konzentrationslager Papenburg-Esterwegen
  • anschließende Verweigerung der Rückkehrerlaubnis nach Frankfurt, Übersiedlung nach Berlin
  • 1934-1938 Reichsvertreter der deutschen Juden in Berlin
  • November 1938 erneute Verhaftung und Deportation ins KZ Dachau, anschließendes Freikommen
  • 29.11.1942 gemeinsam mit seiner Familie nach Auschwitz deportiert und dort ermordet

Akademische Qualifikation

  • Promotion in Würzburg

Lebensorte

Würzburg; Frankfurt am Main

Familie

Partner

Lomnitz, Julie, aus Dülken (Rheinland) stammend, ehemalige Lehrerin in Palästina in den Schulen der Alliance Israélite Universelle

Verwandte

  • Marx, Ernst <Sohn>
  • Marx, Klärle <Tochter>

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Marx, Martin“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/18595_marx-martin> (aufgerufen am 22.04.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/18595