Grosz, Emil (Menahem)

 
geboren
20.11.1884 Nagy Kagya (Ungarn)
gestorben
23.3.1950 Jerusalem
Beruf
Oberkantor
Konfession
jüdisch

Wirken

Werdegang

  • Besuch der Mittelschule
  • 1900 Eintritt in die Rabbinerschule zu Pressburg
  • 1907 Rabbinerdiplom ebd., Gesangs- und Klavierausbildung
  • Tätigkeiten am Kaiser-Franz-Josef-Jubiläumstempel in Wien
  • ab 15.8.1907 Oberkantor in Hamburg, zuerst an der Kohlhöfen-, später an der Bornplatzsynagoge, Studien unter Anleitung des Oberkantors des Hamburger Tempels Moritz Henle (1850-1925)
  • 15.8.1920 Berufung an die gemeindekonservative Börneplatz-Synagoge nach Frankfurt am Main, Mitglied des Rabbinerkollegiums, Dozent für Kantorat an der Preußischen Lehrerakademie
  • 1926 Aufnahme seiner Gebetsvorträge auf vier Schallplatten von der Odeon-Gesellschaft
  • bis 1950 Oberkantor an der Mekor-Hayim-Synagoge in Petah-Tikwah
  • 15.12.1939 Flucht aus Frankfurt, Übersiedlung nach Israel

Funktion

  • Hamburg, Oberkantor in der Kohlhöfen-, später an der Bornplatzsynagoge, ab 15.8.1907
  • Petah-Tikwah, Oberkantor an der Mekor-Hayim-Synagoge, bis 1950

Akademische Vita

  • Preußischen Lehrerakademie // Kantorat / Dozent /

Mitgliedschaften

Mitglied des Rabbinerkollegiums

Lebensorte

Preßburg; Wien; Hamburg; Frankfurt am Main

Familie

Vater

Grosz, Josef Salomon, Kantor

Mutter

Katz, Maria, Ehefrau des Josef Grosz

Verwandte

Grosz, Josef Werner <Sohn>, Wohnhaft in Jerusalem

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Grosz, Emil (Menahem)“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/18335_grosz-emil-menahem> (aufgerufen am 17.04.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

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