Rudolph, Conrad Wilhelm

 
geboren
1784
gestorben
3.1862 Kassel
Beruf
Baumeister, Akzessist, Oberbaukontrolleur, Oberbauinspektor, Baurat

Andere Namen

Weitere Namen

Rudolph der Jüngere

Wirken

Werdegang

  • Studium an der Akademie (Baukunstklasse)
  • ab 1803 Akzessist, anschließend Registrator im Bauamt
  • 1812 Lehrer für Zivilbaukunst an der Universität Marburg
  • ab 1814 wieder Registrator in Kassel
  • 1823 Oberbaukontrolleur,
  • ab 1838 Oberbauinspektor in der Ober-Bau-Commission
  • 1845 zum Baurat ernannt
  • Lehrer an der Handwerksschule in Kassel
  • 1856 a.D.

Werke

Lebensorte

Kassel; Marburg

Leben

Aus der Biografie

Nach dem Studium an der Kasseler Akademie war Conrad Wilhelm Rudolph zwischen 1803 und 1819 Akzessist, anschließend Registrator im Bauamt. Es folgte eine Lehre an der Bauhandwerkschule. Vermutlich 1823 wurde er Oberbaukontrolleur, 1841 Oberbauinspektor, 1845 Baurat und wohl ein Jahr später Oberbauinspektor in der Ober-Bau-Commission, wo er bis 1855 nachweisbar ist.
Ulrike Hanschke
(Text übernommen aus Bestandskatalog der Architekturzeichnungen des 17.–20. Jahrhunderts in der Graphischen Sammlung der Museumslandschaft Hessen Kassel; URL: http://architekturzeichnungen.museum-kassel.de/0/33748)
Conrad Wilhelm Rudolph, zu Beginn des 19. Jahrhunderts auch Rudolph der Jüngere genannt, wird im Hessischen Staats- und Adreß-Kalender von 1804 bis 1806 als Akzessist beim Baudepartement geführt. Nach der Restitution des Kurfürstentums Hessen arbeitet er von 1814 bis 1823 wiederum beim Baudepartement in Kassel, nun als Registrator, sowie 1820 als Baurechnungsführer. Ab 1823 ist er Oberbaukontrolleur, ab 1838 ist er Oberbauinspektor und wird 1845 als solcher zum Baurat ernannt. Weiterhin ist er Mitglied der Ober-Bau-Direction zu Cassel (im technischen Büro), Mitglied des Landwirthschafts-Verein und Lehrer der Bauwissenschaft und des architektonischen Zeichnens an der Handwerkschule zu Cassel. Nach dem Tod Johann Conrad Rudolphs übernimmt er die Special-Aufsicht der zweiten Abteilung (Bauhandwerks-Schule) als auch die Stelle des Lehrers für Hausmaurerkunst und Steinschnitt. 1856 geht er außer Dienst und ist bis zu seinem Tod 1862 in Kassel wohnhaft.
Susanna Thelen
(Text übernommen aus dem Projekt „Architekturzeichnungen im Hessischen Staatsarchiv Marburg“ im Bildindex der Kunst und Architektur des Deutschen Dokumentationszentrums für Kunstgeschichte – Bildarchiv Foto Marburg)

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Rudolph, Conrad Wilhelm“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/17861_rudolph-conrad-wilhelm> (aufgerufen am 10.04.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/17861