Grüneisen, Eduard* August

Grüneisen, Eduard* August
Wirken
Werdegang
- Besuch eines humanistischen Gymnasiums, Frühjahr 1895 Abitur
- Studium an den Universitäten Halle (1895) und Berlin (1896-1899) sowie an der Technischen Hochschule Charlottenburg (1895-1896) (unter anderem bei Max Planck, Emil Warburg und Franz Arthur Schulze)
- 1899-1927 Tätigkeit an der Physikalisch-Technischen Reichsanstalt Berlin, zunächst als Assistent, ab 1904 als ständiger Mitarbeiter
- 1900 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Berlin
- 1905 Venia Legendi im Fach Physik an der Universität Berlin
- 1911 Professor und Mitglied an der Physikalisch-Technischen Reichsanstalt Berlin
- 1919 Geheimer Regierungsrat und Direktor der Abteilung für Elektrizität und Magnetismus
- 1927-1947 ordentlicher Professor für Experimentalphysik und Direktor des Physikalischen Instituts der Universität Marburg
- 1929 Mitglied des Kuratoriums der Physikalisch-Technischen Reichsanstalt Berlin
Funktion
- Marburg, Universität, Philosophische Fakultät, Dekan, 1928/29
Studium
Studium an den Universitäten Halle, Charlottenburg und Berlin
Netzwerk
Planck, Max <Lehrer>, GND, * Kiel 23.4.1858, † Göttingen 4.10.1947, Physiker auf dem Gebiet der theoretischen Physik
Akademische Qualifikation
- 1900 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Berlin
- 1905 Venia Legendi im Fach Physik an der Universität Berlin
Akademische Vita
- Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Experimentalphysik / ordentlicher Professor / 1927-1947
Akademische Ämter
1928/29 Dekan der Philosophischen Fakultät der Universität Marburg
Mitgliedschaften
1940 Mitglied der Academia Leopoldina
Lebensorte
Halle an der Saale; Berlin; Charlottenburg; Marburg
Statusgruppe
Wissenschaftler/in
Familie
Vater
Mutter
Dryander, Elisabeth, 1846–1931, Tochter des Hermann Dryander, 1809–1880, D.theol., Konsistorialrat und Superintendent in Halle, und der Franziska Delbrück
Partner
Bruns, Dora Pauline Charlotte, (⚭ Kiel 20.5.1910)
Nachweise
Quellen
- HStAM Bestand 915 Nr. 5778 (Marburg, Sterbenebenregister, 1949, Nr. 289)
Literatur
- Neue deutsche Biographie, Bd. 7, Berlin 1966, S. 190 f. (Eckhart Vogt)
- Das Physikalische Institut von 1933 bis 1945. Personen und Geschehen am Physikalischen Institut der Universität Marburg in der Zeit des Dritten Reiches, Marburg 1996, S. 12-16, Online-Ausgabe
- Auerbach, Catalogus professorum academiae Marburgensis 2, Von 1911 bis 1971, Marburg 1979, S. 812
- Schnack, Marburger Gelehrte in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, Marburg 1977, S. 109-113 (Eckhart Vogt)
Bildquelle
Universitätsarchiv Marburg, Bildersammlung
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildung: siehe Angaben unter Bildquelle
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Grüneisen, Eduard* August“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/17472_grueneisen-eduard-august> (aufgerufen am 19.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/17472