Grüneisen, Eduard* August

 
geboren
26.5.1877 Giebichenstein
gestorben
5.4.1949 Marburg
Beruf
Physiker, Professor
Titel
Prof. Dr. phil.
Konfession
evangelisch
GND-Explorer
117571938

Wirken

Werdegang

  • Besuch eines humanistischen Gymnasiums, Frühjahr 1895 Abitur
  • Studium an den Universitäten Halle (1895) und Berlin (1896-1899) sowie an der Technischen Hochschule Charlottenburg (1895-1896) (unter anderem bei Max Planck, Emil Warburg und Franz Arthur Schulze)
  • 1899-1927 Tätigkeit an der Physikalisch-Technischen Reichsanstalt Berlin, zunächst als Assistent, ab 1904 als ständiger Mitarbeiter
  • 1900 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Berlin
  • 1905 Venia Legendi im Fach Physik an der Universität Berlin
  • 1911 Professor und Mitglied an der Physikalisch-Technischen Reichsanstalt Berlin
  • 1919 Geheimer Regierungsrat und Direktor der Abteilung für Elektrizität und Magnetismus
  • 1927-1947 ordentlicher Professor für Experimentalphysik und Direktor des Physikalischen Instituts der Universität Marburg
  • 1929 Mitglied des Kuratoriums der Physikalisch-Technischen Reichsanstalt Berlin

Funktion

  • Marburg, Universität, Philosophische Fakultät, Dekan, 1928/29

Studium

Studium an den Universitäten Halle, Charlottenburg und Berlin

Netzwerk

Planck, Max <Lehrer>, GND, * Kiel 23.4.1858, † Göttingen 4.10.1947, Physiker auf dem Gebiet der theoretischen Physik

Akademische Qualifikation

  • 1900 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Berlin
  • 1905 Venia Legendi im Fach Physik an der Universität Berlin

Akademische Vita

  • Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Experimentalphysik / ordentlicher Professor / 1927-1947

Akademische Ämter

1928/29 Dekan der Philosophischen Fakultät der Universität Marburg

Mitgliedschaften

1940 Mitglied der Academia Leopoldina

Lebensorte

Halle an der Saale; Berlin; Charlottenburg; Marburg

Statusgruppe

Wissenschaftler/in

Familie

Vater

Grüneisen, Eduard, GND, 1841–1916, Pfarrer in Halle an der Saale, Sohn des Carl Grüneisen, GND, 1802–1878, Oberhofprediger in Stuttgart, 1852-1868 Präses der Eisenacher Kirchenkonferenz, Dichter geistlicher und weltlicher Lieder, und der Friederike Bohnenberger

Mutter

Dryander, Elisabeth, 1846–1931, Tochter des Hermann Dryander, 1809–1880, D.theol., Konsistorialrat und Superintendent in Halle, und der Franziska Delbrück

Partner

Bruns, Dora Pauline Charlotte, (⚭ Kiel 20.5.1910)

Nachweise

Quellen

Literatur

Bildquelle

Universitätsarchiv Marburg, Bildersammlung

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildung: siehe Angaben unter Bildquelle

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Grüneisen, Eduard* August“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/17472_grueneisen-eduard-august> (aufgerufen am 19.04.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/17472