Chastel, Franz Thomas

 
geboren
30.1.1750 Pierrefitte (Dep. Meuse, Frankreich)
gestorben
2.11.1815 Rodheim-Bieber
Beruf
Romanist, Lehrer, Professor
Konfession
katholisch
GND-Explorer
116492511

Andere Namen

Weitere Namen

Chastel, Francois Thomas

Wirken

Werdegang

  • 1761-1763 Schulbesuch im Norbertiner Kloster in Saint-Mihiel
  • 1763-1765 Collège in Bar-le-Duc
  • 1766-1767 Jesuitenkolleg in Nancy
  • Studium der Geschichte und Philosophie in Straßburg
  • 1771 Studium der Rechtswissenschaft in Mainz
  • 1774 Anstellung als kurmainzischer Stadt-Sprachmeister
  • 17.7.1775 Universitäts-Sprachmeister in Gießen, gleichzeitig Sprachmeister am Gießener Pädagog (Gymnasium)
  • 25.1.1779 Lektor mit Erlaubnis zur Abhaltung öffentlicher Vorlesungen
  • 15.4.1797 außerordentlicher Professor der französischen Sprache als unterster außerordentlicher Professor der philosophischen Fakultät
  • Zahlreiche Schüler im öffentlichen und Privatunterricht
  • 1799 Einrichtung einer öffentlichen französischen Bürgerkinderschule in Gießen
  • schriftstellerisch tätig, u.a. als Verfasser von französischen Grammatiken und Anthologien sowie als Übersetzer deutscher Literatur ins Französische
  • 1796 und 1797 Sekretär und Dolmetscher der Kriegskommission während der Besetzung Gießens
  • bis 1812 Vorlesungen

Lebensorte

Saint-Mihiel; Bar-le-Duc; Nancy; Straßburg; Mainz; Gießen

Familie

Vater

Chastel, N.N., Kaufmann, Gerichtsschreiber

Mutter

Rousselot, Katharina

Partner

  • Gölz, Therese, Wirtstochter aus Frankfurt, Heirat 1774, Scheidung
  • Müller, Susanne Katharine, aus Gießen, Heirat 1788, † 1805

Nachweise

Literatur

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Chastel, Franz Thomas“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/17389_chastel-franz-thomas> (aufgerufen am 14.04.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

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