Stegmann von Pritzwald, Kurt* Friedrich Woldemar

 
geboren
12.6.1901 Wenden (heute Cēsis/Lettland)
gestorben
21.12.1962 Rottenburg
Beruf
Indogermanist, Linguist, Professor
Titel
Prof. Dr. phil.
GND-Explorer
117230189

Wirken

Werdegang

  • 1907-1917 Besuch der Vorschule und des Gymnasiums Riga
  • 1917-1920 Besuch des König-Wilhelm-Gymnasiums Stettin (heute Szczecin/Polen)
  • 1920 Abitur am Gymnasium Bernhardinum Meiningen
  • 1921-1927 Studium der Indogermanistik, Germanistik, Slavistik, Geschichte und Nationalökonomie an den Universitäten Gießen, Jena und München
  • 1925-1933 Russisch-Lektor an der Universität Jena
  • 1928 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Jena
  • 1929-1930 vertretungsweise im Schuldienst in Salzwedel
  • 1931-1932 Tätigkeit am Oberlyzeum Merseburg
  • 1933-1934 nebenamtliche Tätigkeit an der Marinefachschule Kiel
  • 1933 Habilitation für Indogermanische Sprachwissenschaft an der Universität Kiel
  • 1933-1936 Dozent für Indogermanistik sowie Geschäftsführer des Wissenschaftlichen Prüfungsamtes an der Universität Kiel
  • 11.1933 Mitglied der SA
  • 12.1933 Mitglied des NS-Lehrerbundes
  • 10.1934 Mitglied der Nationalsozialistischen Volkswohlfahrt, des NS-Dozentenbundes und des Reichsluftschutzbundes
  • 11.1936 Umhabilitierung an die Universität Marburg
  • ab 1936 stellvertretender Leiter der Ferienkurse an der Universität Marburg
  • 1.5.1937 Mitglied der NSDAP
  • 1938-1939 Vertretung des Lehrstuhls für Vergleichende Sprachwissenschaft an der Universität Rostock
  • 1939-1941 Kriegsdienst in der Wehrmacht, Tätigkeit beim Reichsministerium für die besetzten Ostgebiete im Sonderreferat Wissenschaft und Kultur
  • 21.2.1940 Ernennung zum Dozenten für Vergleichende Sprachwissenschaft an der Universität Marburg
  • 1941-1944 Hochschulreferent des Reichskommissars für das „Ostland“ in Riga und Leiter des Wissenschaftlichen Beirats beim RKO
  • 1944/45 Beurlaubung zu einer Kur nach Davos
  • 27.1.1945 Ernennung zum außerplanmäßigen Professor an der Universität Marburg
  • 1945/46 Beurlaubung nach Davos
  • bis 1949 Internierung
  • 1949 Rückkehr nach Marburg
  • 1952 Wiederaufnahme der Vorlesungstätigkeit an der Universität Marburg
  • 1959-1961 Beurlaubung aus Gesundheitsgründen

Studium

1921-1927 Studium der Indogermanistik, Germanistik, Slavistik, Geschichte und Nationalökonomie an den Universitäten Gießen, Jena und München

Akademische Qualifikation

  • 1928 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Jena
  • 1933 Habilitation für Indogermanische Sprachwissenschaft an der Universität Kiel

Akademische Vita

  • Kiel, Universität / Philosophische Fakultät / Indogermanische Sprachwissenschaft / Privatdozent / 1933-1936
  • Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Indogermanische Sprachwissenschaft / Privatdozent / 1936-1938
  • Rostock, Universität / Philosophische Fakultät / Vergleichende Sprachwissenschaft / Lehrstuhlvertretung / 1938-1939
  • Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Vergleichende Sprachwissenschaft / Diätendozent / 1940-1945
  • Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Vergleichende Sprachwissenschaft / außerplanmäßiger Professor / 1945
  • Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Vergleichende Sprachwissenschaft / außerplanmäßiger Professor / 1952-1962

Werke

Lebensorte

Riga; Stettin; Meiningen; Gießen; Jena; München; Salzwedel; Merseburg; Kiel; Marburg; Rostock

Statusgruppe

Wissenschaftler/in

Familie

Vater

Stegmann, Fredrich Percival von Pritzwald, 1868-1938, Agronom und Universitätsprofessor

Mutter

Neander, Alice

Nachweise

Literatur

Bildquelle

Universitätsarchiv Marburg, Bildersammlung

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildung: siehe Angaben unter Bildquelle

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Stegmann von Pritzwald, Kurt* Friedrich Woldemar“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/17283_stegmann-von-pritzwald-kurt-friedrich-woldemar> (aufgerufen am 23.04.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

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