Stegmann von Pritzwald, Kurt* Friedrich Woldemar

Stegmann von Pritzwald, Kurt* Friedrich Woldemar
Wirken
Werdegang
- 1907-1917 Besuch der Vorschule und des Gymnasiums Riga
- 1917-1920 Besuch des König-Wilhelm-Gymnasiums Stettin (heute Szczecin/Polen)
- 1920 Abitur am Gymnasium Bernhardinum Meiningen
- 1921-1927 Studium der Indogermanistik, Germanistik, Slavistik, Geschichte und Nationalökonomie an den Universitäten Gießen, Jena und München
- 1925-1933 Russisch-Lektor an der Universität Jena
- 1928 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Jena
- 1929-1930 vertretungsweise im Schuldienst in Salzwedel
- 1931-1932 Tätigkeit am Oberlyzeum Merseburg
- 1933-1934 nebenamtliche Tätigkeit an der Marinefachschule Kiel
- 1933 Habilitation für Indogermanische Sprachwissenschaft an der Universität Kiel
- 1933-1936 Dozent für Indogermanistik sowie Geschäftsführer des Wissenschaftlichen Prüfungsamtes an der Universität Kiel
- 11.1933 Mitglied der SA
- 12.1933 Mitglied des NS-Lehrerbundes
- 10.1934 Mitglied der Nationalsozialistischen Volkswohlfahrt, des NS-Dozentenbundes und des Reichsluftschutzbundes
- 11.1936 Umhabilitierung an die Universität Marburg
- ab 1936 stellvertretender Leiter der Ferienkurse an der Universität Marburg
- 1.5.1937 Mitglied der NSDAP
- 1938-1939 Vertretung des Lehrstuhls für Vergleichende Sprachwissenschaft an der Universität Rostock
- 1939-1941 Kriegsdienst in der Wehrmacht, Tätigkeit beim Reichsministerium für die besetzten Ostgebiete im Sonderreferat Wissenschaft und Kultur
- 21.2.1940 Ernennung zum Dozenten für Vergleichende Sprachwissenschaft an der Universität Marburg
- 1941-1944 Hochschulreferent des Reichskommissars für das „Ostland“ in Riga und Leiter des Wissenschaftlichen Beirats beim RKO
- 1944/45 Beurlaubung zu einer Kur nach Davos
- 27.1.1945 Ernennung zum außerplanmäßigen Professor an der Universität Marburg
- 1945/46 Beurlaubung nach Davos
- bis 1949 Internierung
- 1949 Rückkehr nach Marburg
- 1952 Wiederaufnahme der Vorlesungstätigkeit an der Universität Marburg
- 1959-1961 Beurlaubung aus Gesundheitsgründen
Studium
1921-1927 Studium der Indogermanistik, Germanistik, Slavistik, Geschichte und Nationalökonomie an den Universitäten Gießen, Jena und München
Akademische Qualifikation
- 1928 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Jena
- 1933 Habilitation für Indogermanische Sprachwissenschaft an der Universität Kiel
Akademische Vita
- Kiel, Universität / Philosophische Fakultät / Indogermanische Sprachwissenschaft / Privatdozent / 1933-1936
- Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Indogermanische Sprachwissenschaft / Privatdozent / 1936-1938
- Rostock, Universität / Philosophische Fakultät / Vergleichende Sprachwissenschaft / Lehrstuhlvertretung / 1938-1939
- Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Vergleichende Sprachwissenschaft / Diätendozent / 1940-1945
- Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Vergleichende Sprachwissenschaft / außerplanmäßiger Professor / 1945
- Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Vergleichende Sprachwissenschaft / außerplanmäßiger Professor / 1952-1962
Werke
Lebensorte
Riga; Stettin; Meiningen; Gießen; Jena; München; Salzwedel; Merseburg; Kiel; Marburg; Rostock
Statusgruppe
Wissenschaftler/in
Familie
Vater
Stegmann, Fredrich Percival von Pritzwald, 1868-1938, Agronom und Universitätsprofessor
Mutter
Neander, Alice
Nachweise
Literatur
- Auerbach, Catalogus professorum academiae Marburgensis 2, Von 1911 bis 1971, Marburg 1979, S. 613 f.
Bildquelle
Universitätsarchiv Marburg, Bildersammlung
Siehe auch
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildung: siehe Angaben unter Bildquelle
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Stegmann von Pritzwald, Kurt* Friedrich Woldemar“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/17283_stegmann-von-pritzwald-kurt-friedrich-woldemar> (aufgerufen am 23.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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