Schmidt, Roderich* Hans Albert Emil
Wirken
Werdegang
- 1935-17.3.1943 Besuch der Staatlichen Oberschule für Jungen in Demmin, dort Abitur
- 1943 Arbeitsdienst
- 1943-1946 Kriegsdienst in der Wehrmacht und Kriegsgefangenschaft
- 1944/45 sowie 1946-1950 Studium der Geschichte, Germanistik, Philosophie und Evangelischen Theologie an der Universität Greifswald
- 8.11.1950 Staatsexamen in den Fächern Geschichte, Deutsch und Philosophie an der Universität Greifswald
- 1950-1951 Wissenschaftliche Hilfskraft am Institut für Vor- und Frühgeschichte an der Universität Greifswald
- 1.3.1951-Anfang 1952 Tätigkeit am Pommerschen Wörterbuch
- 2.7.1951 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Greifswald
- ab 1.12.1951 Wissenschaftlicher Assistent am Historischen Institut der Universität Greifswald
- bis 3.4.1958 ebenda Lehrauftrag für Allgemeine und Deutsche Geschichte des Mittelalters
- ab 1.6.1958 Assistent am Institut für Mittelalterliche Geschichte der Universität Bonn und Lehrauftrag zur Abhaltung von Proseminaren und Übungen
- ab 1.4.1954 Assistent am Institut für Mittelalterliche Geschichte der Universität Marburg und Lehrauftrag zur Abhaltung von Proseminaren und Übungen
- 1967 Sekretär der Deutschen Kommission für die Bearbeitung der Regesta Imperii bei der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz sowie bei der Kommission für die Neubearbeitung der Regesta Imperii bei der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
- ab 1.4.1967 Wissenschaftlicher Angestellter an der Universität Marburg
- 1970-1990 Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Johann-Gottfried-Herder-Forschungsrates
- 12.2.1970 Venia Legendi für Mittelalterliche Geschichte an der Universität Marburg
- 31.7.1971 Ernennung zum Professor an einer Universität an der Universität Marburg
- ab 17.4.1972 Direktor des Johann-Gottfried-Herder-Instituts Marburg, gleichzeitig Ernennung zum Honorarprofessor an der Universität Marburg
- 1982 Verleihung des Pommerschen Kulturpreises für Wissenschaft
- 1989 Verleihung des Bundesverdienstkreuzes Erster Klasse der Bundesrepublik Deutschland
- 1.3.1990 Eintritt in den Ruhestand
- 1990 Verleihung des Titels Dr. theol. h. c. der Universität Greifswald
- 1991 Verleihung des Georg-Dehio-Preises für Kultur- und Geistesgeschichte
Funktion
- Marburg, Universität, Fachbereich 06 Geschichtswissenschaften, Prodekan, 1972
Studium
1944/45 sowie 1946-1950 Studium der Geschichte, Germanistik, Philosophie und Evangelischen Theologie an der Universität Greifswald
Akademische Qualifikation
- 2.7.1951 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Greifswald
- 12.2.1970 Venia Legendi für Mittelalterliche Geschichte an der Universität Marburg
Akademische Vita
- Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Mittelalterliche Geschichte / Professor / 1971-1972
- Marburg, Universität / Fachbereich 06 Geschichtswissenschaften // Honorarprofessor / 1972-1990
Akademische Ämter
1972 Prodekan des Fachbereichs 06 Geschichtswissenschaften der Universität Marburg
Mitgliedschaften
1959 Mitglied der Historischen Kommission für Pommern
1967 Vorsitzender der Historischen Kommission für Pommern
1968 Mitglied des Wissenschaftlichen Arbeitskreises für Mitteldeutschland
1973 Mitglied des Kuratoriums für vergleichende Städtegeschichte
1975 Mitglied der Marburger Gelehrten Gesellschaft sowie stellvertretender Vorsitzender der Gesellschaft für pommersche Geschichte, Altertumskunde und Kunst sowie Mitglied des Beirats der Stiftung Pommern
1977 Mitglied der Preußischen Historischen Kommission sowie der Historischen Kommission zu Berlin
1978 Mitglied des Komitees der Bundesrepublik Deutschland zur Förderung der Slavischen Studien
1979 Mitglied des Ostkirchenausschusses der Evangelischen Kirche in Deutschland
1980 Vorsitzender des Wissenschaftlichen Arbeitskreises für Mitteldeutschland
1987 Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Historischer Kommissionen und Landesgeschichtlicher Institute in der Bundesrepublik Deutschland
1989 stellvertretender Vorsitzender der Marburger Gelehrten Gesellschaft sowie Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des Bundesinstituts für ostdeutsche Kultur und Geschichte in Oldenburg
1990 Mitglied der Historischen Kommission für Mecklenburg sowie für Sachsen-Anhalt
1991 Mitglied der Historishcen Kommission für Thüringen
Werke
Lebensorte
Demmin; Greifswald; Bonn; Marburg
Familie
Vater
Schmidt, N.N., Bankdirektor
Nachweise
Literatur
- Auerbach, Catalogus professorum academiae Marburgensis 2, Von 1911 bis 1971, Marburg 1979, S. 602f.
- Auerbach, Catalogus professorum academiae Marburgensis 3, Von 1971 bis 1991, Marburg 2000, S. 170.
Siehe auch
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Schmidt, Roderich* Hans Albert Emil“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/17251_schmidt-roderich-hans-albert-emil> (aufgerufen am 16.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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