Müller, Friedrich

 
geboren
25.12.1900 Lüneburg
gestorben
28.8.1975 Mölln
Beruf
Altphilologe, Professor
Titel
Prof. Dr. phil.
GND-Explorer
117580252

Wirken

Werdegang

  • bis 3.1920 Besuch des Gymnasiums Johanneum in Lüneburg, dort Abitur
  • 1920-1927 Studium der Philosophie, Evangelischen Theologie und Klassischen Philologie an den Universitäten Marburg, München und Berlin
  • 1928 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Berlin, anschließend Staatsexamen in Berlin
  • 1.4.1928-31.3.1930 Studienreferendar in Berlin, anschließend Pädagogische Prüfung in Berlin
  • 1.4.1930-31.3.1931 Studienassessor am Staatlichen Pädagogium Züllichau
  • 1.4.1931-31.3.1935 Studienassessor in Schulpforta; nach der Umwandlung in eine nationalsozialistische Erziehungsanstalt siebenwöchige Inhaftierung im KZ Columbia in Berlin
  • 1.4.1935-31.3.1936 Beurlaubung zu wissenschaftlichen Arbeiten
  • 1.4.1936-30.10.1938 Wissenschaftlicher Assistent am Institut für Altertumskunde der Universität Münster
  • 1937 Habilitation an der Universität Münster
  • 24.1.1938 Ernennung zum Assistenten
  • 10.1938 Umhabilitation für Klassische Philologie, insbesondere Griechische Philologie an die Universität Marburg; Ernennung zum 2. Direktor des Klassisch-Philologischen Seminars
  • 2.-3.1942 Nebentätigkeit am Gymnasium Philippinum Marburg
  • ab 4.1942 Vertretung des Extraordinariats für Griechisch sowie stellvertretender Leiter der Pressestelle der Universität Marburg
  • 28.4.1943 Ernennung zum beamteten außerordentlichen Professor an der Universität Marburg
  • 6.1943-1946 Kriegsdienst und Kriegsgefangenschaft
  • ab 1947 Mitglied des Landesschulbeirats von Hessen für Alte Sprachen
  • 1.2.1947 Wiedereinsetzung in des Amt des außerordentlichen Professors und Direktors des Philologischen Seminars
  • ab 7.1947 mehrere Monate in Harvard
  • 1953-1955 Vertretung des ordentlichen Lehrstuhls für Klassische Philologie an der Universität Marburg
  • 12.12.1956 Ernennung zum ordentlichen Professor
  • ab 1961 Leiter des Internationalen Ferienkurses
  • 1967-1968 Forschungssemester
  • 1.10.1968 Emeritierung

Funktion

  • Marburg, Universität, Philosophische Fakultät, Dekan, 1956/57

Studium

1920-1927 Studium der Philosophie, Evangelischen Theologie und Klassischen Philologie an den Universitäten Marburg, München und Berlin

Akademische Qualifikation

  • 1928 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Berlin, anschließend Staatsexamen in Berlin
  • 1937 Habilitation an der Universität Münster

Akademische Vita

  • Münster, Universität / Philosophische Fakultät / Klassische Philologie / Privatdozent / 1938
  • Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Klassische Philologie / Privatdozent / 1938-1943
  • Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Klassische Philologie / außerordentlicher Professor / 1943-1956
  • Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Gräzistik / ordentlicher Professor / 1956-1968

Akademische Ämter

1956/57 Dekan der Philosophischen Fakultät der Universität Marburg

Lebensorte

Lüneburg; Berlin; Münster (Westfalen); Marburg

Statusgruppe

Wissenschaftler/in

Familie

Vater

Müller, Friedrich, Böttchermeister

Mutter

Stehr, Frieda

Nachweise

Literatur

Bildquelle

Universitätsarchiv Marburg, Bildersammlung

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildung: siehe Angaben unter Bildquelle

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Müller, Friedrich“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/17135_mueller-friedrich> (aufgerufen am 13.04.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/17135