Merhart von Bernegg, Gero
geboren
17.10.1886 Bregenz gestorben
4.3.1959 Kreuzlingen Beruf
Prähistoriker, Professor Titel
Prof. Dr. phil. GND-Explorer
120175010
Merhart von Bernegg, Gero
Wirken
Werdegang
- 1892-1896 Besuch der Volksschule Bregenz
- 1896-1899 Besuch des Gymnasiums Bregenz
- 1899-1906 Besuch des Gymnasiums Stella Matutina in Feldkirch, dort Abitur
- 1908-1913 Studium an den Universitäten München, Wien und Zürich
- 7.1913 Promotion zum Dr. phil.
- 1919-1921 Tätigkeit am Museum der Jenisej-Guberniein Krasnojarsk in Sibirien
- 1923 Fachdirektor an der Urgeschichtlichen Abteilung im Museum Ferdinandeum in Innsbruck, anschließend Direktorialassistent am Römisch-Germanischen Zentralmuseum in Mainz
- 1924 Privatdozent an der Universität Innsbruck
- 1928 ordentlicher Professor für Urgeschichte auf dem neu eingerichteten Lehrstuhl für Prähistorie an der Universität Marburg
- 5.1931 Gastvorlesungen in Helsingfors
- 1936 Beurlaubung aus Gesundheitsgründen
- ab 1938 staatlicher Landespfleger für Bodenaltertümer in Kurhessen
- 6.10.1941 Beurlaubung als Ordinarius wegen politischer Differenzen bzw. des Vorwurfs von „politischem Katholizismus und Jesuitentum“ seitens der Universität Marburg
- 1.2.1942 Pensionierung
- 1943 unbesoldeter Forschungsauftrag beim Reichsminister für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung über „Die Deutsche Hallstattkultur“
- 4.9.1946-1949 Beauftragung mit der vertretungsweisen Wahrnehmung der Geschäfte des Direktors des Vorgeschichtlichen Seminars
- ab 10.1946 Lehrauftrag an der Universität Marburg
- 1948 Beurlaubung
- 31.3.1949 Ausscheiden aus der Lehrtätigkeit
- 12.1956 Umwandlung der Pensionierung in eine Emeritierung
Studium
1908-1913 Studium an den Universitäten München, Wien und Zürich
Akademische Qualifikation
- 7.1913 Promotion zum Dr. phil.
Akademische Vita
- Innsbruck, Universität /// Privatdozent / 1924-1931
- Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Urgeschichte / ordentlicher Professor / 1931-1942
Mitgliedschaften
1937 Mitglied der Norsk Arkeologisk Selskap Oslo
Werke
Lebensorte
Bregenz; Feldkirch; München; Innsbruck; Mainz; Marburg; Wien; Zürich
Statusgruppe
Wissenschaftler/in
Verfolgungsgrund
sonstige Gründe
Dienstenthebung
1941-10-06
Nachweise
Quellen
Literatur
- Michael Grüttner, Ausgegrenzt. Entlassungen an den deutschen Universitäten im Nationalsozialismus. Biogramme und kollektivbiografische Analyse, Berlin 2023, S. 210-211
- Neue deutsche Biographie, Bd. 17, Berlin 1994, S. 134 (Georg Kossack)
- Auerbach, Catalogus professorum academiae Marburgensis 2, Von 1911 bis 1971, Marburg 1979, S. 568
- Schnack, Marburger Gelehrte in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, Marburg 1977, S. 332-356 (Georg Kossack)
Bildquelle
Universitätsarchiv Marburg, Bildersammlung
Siehe auch
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Quellen und Materialien
Extern
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Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildung: siehe Angaben unter Bildquelle
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Merhart von Bernegg, Gero“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/17133_merhart-von-bernegg-gero> (aufgerufen am 19.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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