Scherer, Eberhard
geboren
5.10.1918 Koblenz gestorben
2007 Beruf
Onkologe, Professor Titel
Prof. Dr. med. GND-Explorer
120935821
Scherer, Eberhard
Wirken
Werdegang
- bis Februar 1937 zunächst dreijähriger Besuch der Volksschule, dann neunjähriger Besuch des Humanistischen Kaiserin-Augusta-Gymnasiums Koblenz, dort Abitur, anschließend Arbeits- und Wehrdienst
- 1939-1944 durch Kriegsdienst unterbrochenes Studium der Medizin an den Universitäten Berlin, München und Tübingen
- 26.10.1944 Medizinisches Staatsexamen in Berlin
- 1944 Promotion zum Dr. med an der Universität München
- 11.1944-8.1946 Tätigkeit als Unterarzt bzw. Assistenzarzt in verschiedenen Lazaretten und Versorgungskrankenhäusern
- 1.9.1946-31.12.1950 internistische Fachausbildung als Assistenzarzt der Inneren Abteilung der Städtischen Krankenanstalten Mannheim
- 10.1950 Facharztanerkennung für Innere Medizin
- ab 1.1.1951 Assistent am Strahleninstitut der Universität Marburg
- 3.1953 Facharztanerkennung für Medizinische Strahlenkunde
- 15.12.1955 Venia Legendi für das Fach Medizinische Strahlenkunde an der Universität Marburg
- 5.1956 Ernennung zum Oberarzt
- 1960 Verleihung des Holthusen-Rings
- ab 1.6.1960 Chefarzt des Röntgeninstituts und der Strahlenklinik an den Städtischen Krankenanstalten Essen
- 12.12.1961 Ernennung zum außerplanmäßigen Professor
- 1963 Beurlaubung in Marburg
- ab 1.10.1963 ordentlicher Professor für Strahlenheilkunde am Klinikum Essern der Medizinischen Fakultät der Universität Münster
Studium
1939-1944 durch Kriegsdienst unterbrochenes Studium der Medizin an den Universitäten Berlin, München und Tübingen
Akademische Qualifikation
- 1944 Promotion zum Dr. med an der Universität München
- 15.12.1955 Habilitation für das Fach Medizinische Strahlenkunde an der Universität Marburg
Akademische Vita
- Marburg, Universität / Medizinische Fakultät / Medizinische Strahlenkunde / außerplanmäßiger Professor / 1961-1963
- Münster, Universität / Medizinische Fakultät / Strahlenheilkunde / ordentlicher Professor / 1963-[1985]
Mitgliedschaften
1959-1968 im Vorstand der Deutschen Röntgengesellschaft
1961 Stellvertretender Vorsitzender der Vereinigung Deutscher Strahlenschutzärzte
Werke
Lebensorte
Koblenz; Berlin; Mannheim; Marburg; Essen; Münster (Westfalen)
Familie
Vater
Scherer, N.N., Studienrat, Dr. phil.
Nachweise
Literatur
- Auerbach, Catalogus professorum academiae Marburgensis 2, Von 1911 bis 1971, Marburg 1979, S. 361.
Weblinks
Bildquelle
Universitätsarchiv Marburg, Bildersammlung
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildung: siehe Angaben unter Bildquelle
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Scherer, Eberhard“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/16924_scherer-eberhard> (aufgerufen am 17.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/16924