Falk, Walter* Franz Josef
geboren
8.2.1924 Sandweier gestorben
18.9.2000 Marburg Beruf
Philologe, Professor Titel
Prof. Dr. phil. GND-Explorer
119057239Wirken
Werdegang
- 1934-1942 Besuch des Humanistischen Gymnasiums in Baden-Baden, dort im Frühjahr 1942 Abitur
- 1942-1947 Wehrmacht und Kriegsgefangenschaft
- 1947-1953 Studium der Germanistik, Philosophie und Anglistik an der Universität Freiburg im Breisgau
- 22.11.1957 Promotion zum Dr. phil. im Fach Germanistik an der Universität Freiburg im Breisgau
- 1958 Freier Mitarbeiter des Deutschen Kulturinstituts in Madrid (Spanien)
- ab 10.1960 Lektor für Deutsche Sprache und Literatur an der Universität Madrid
- ab 10.1961 Lehrauftrag für Deutsche Literatur des Mittelalters an der Universität Madrid
- ab 5.1965 Wissenschaftlicher Assistent am Germanistischen Institut der Universität Marburg
- Sommersemester 1968-WS 1968/69 Lehrauftrag an der Universität Marburg
- 22.11.1968 Habilitation und Venia legendi für das Fach Neuere Deutsche Literatur an der Universität Marburg
- Oberassistent an der Universität Marburg
- 1.8.1969 Ernennung zum Dozenten an der Universität Marburg
- 16.2.1970 Ernennung zum Direktor des Instituts für Neuere Deutsche Literatur der Universität Marburg
- 1971-1989 Professor für Neuere deutsche Literatur an der Universität Marburg
- WS 1976/77-Sommersemester 1979 Gastprofessor für Neuere deutsche Literatur an der Universität Kairo (Ägypten)
- WS 1980/81, WS 1982/83 und WS 1985/86 Forschungssemester
- 1981-1982 und 1984-1985 Dekan des Fachbereichs Neuere Deutsche Literatur und Kunstwissenschaften der Universität Marburg
- 1.1985 Gastdozent an der Universität Madrid (Spanien)
- 31.3.1989 Emeritierung
Studium
1947-1953 Studium der Germanistik, Philosophie und Anglistik an der Universität Freiburg im Breisgau
Akademische Qualifikation
- 22.11.1957 Promotion zum Dr. phil. im Fach Germanistik an der Universität Freiburg im Breisgau
- 22.11.1968 Habilitation für das Fach Neuere Deutsche Literatur an der Universität Marburg
Akademische Vita
- Marburg, Universität / Neuere Deutsche Literatur und Kunstwissenschaften / Neuere deutsche Literatur / ordentlicher Professor / 1971-1989
- Kairo, Universität / / Neuere deutsche Literatur / Gastprofessor / 1976-1979
Akademische Ämter
1981-1982 und 1984-1985 Dekan des Fachbereichs Neuere Deutsche Literatur und Kunstwissenschaften der Universität Marburg
Mitgliedschaften
Vorstandsmitglied des christlichen Jugenddorfwerkes
Werke
- Leid und Verwandlung. Rilke, Kafka, Trakl und der Epochenstil des Impressionismus und Expressionismus, Salzburg 1961.
- Das Nibelungenlied in seiner Epoche. Revision eines romantischen Mythos, Heidelberg 1974.
- Vom Strukturalismus zum Potentialismus. Ein Versuch zur Geschichts- und Literaturtheorie, Freiburg 1976.
- Der kollektive Traum vom Krieg. Epochale Strukturen in der deutschen Literatur zwischen „Naturalismus“ und „Expressionismus“, Heidelberg 1977.
- Epochale Hintergründe der antiautoritären Bewegung. Ein Beitrag zur literaturwissenschaftlichen Diagnose der Sozialgeschichte, Frankfurt am Main 1983.
- Des Teufels Wiederkehr. Alarmierende Zeichen der Zeit in der neuesten Dichtung, Stuttgart 1983.
- Die Ordnung in der Geschichte. Eine alternative Deutung des Fortschritts, Sachsenheim 1985.
- Franz Kafka und die Expressionisten im Ende der Neuzeit, Frankfurt am Main 1990.
- Wissen und Glauben um 2000. Zu einer weltbewegenden Problematik und ihrer Herkunft, Paderborn 2003.
Lebensorte
Baden-Baden; Freiburg im Breisgau; Madrid; Marburg
Familie
Vater
Falk, N.N., Hauptlehrer, Schulrat
Nachweise
Literatur
Siehe auch
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Falk, Walter* Franz Josef“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/16790_falk-walter-franz-josef> (aufgerufen am 16.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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