Deutschbein, Max* Leo Ammon

Deutschbein, Max* Leo Ammon
Wirken
Werdegang
- Studium der Anglistik und Sprachwissenschaften an den Universitäten Berlin und Leipzig
- seit 1898 Mitglied der Leipziger Burschenschaft Plessavia
- 13.7.1899 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Leipzig
- 1902 Habilitation an der Universität Leipzig
- ab 1902 Privatdozent für Englische Philologie an der Universität Leipzig
- 1906 Ernennung zum außerordentlichen Professor an der Universität Leipzig
- 1910-1919 ordentlicher Professor für Anglistik an der Universität Halle
- 1919-1946 ordentlicher Professor für Anglistik und Direktor des Englischen Seminars der Universität Marburg
- 1925-1926 Dekan der Philosophischen Fakultät der Universität Marburg
- 1924 Ablehnung eines Rufes an die Universität Bonn
- ab 1937 Mitglied der NSDAP
- Mitglied des NS-Lehrerbunds
- 1939/40 Leiter des Marburger Instituts für Grenz- und Auslandskunde
- seit 1943 Vizepräsident der Deutschen Shakespeare-Gesellschaft
- 1.12.1946 Emeritierung
Studium
Studium der Anglistik und Sprachwissenschaften an den Universitäten Berlin und Leipzig
Akademische Qualifikation
- 13.7.1899 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Leipzig zum Thema "Dialektisches in der angelsächsischen Übersetzung von Bedas Kirchengeschichte"
- 1902 Habilitation an der Universität Leipzig mit der Arbeit "Zur Entwicklung des englischen Alliterationsverses"
Akademische Vita
- Leipzig, Universität / / / außerordentlicher Professor / 1906-1910
- Halle, Universität / / Anglistik / ordentlicher Professor / 1910-1919
- Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Anglistik / ordentlicher Professor / 1919-1946
Akademische Ämter
1925-1926 Dekan der Philosophischen Fakultät der Universität Marburg
Mitgliedschaften
seit 1943 Vizepräsident der Deutschen Shakespeare-Gesellschaft
Werke
Lebensorte
Berlin; Leipzig; Halle an der Saale; Marburg
Statusgruppe
Wissenschaftler/in
Familie
Vater
Deutschbein, Karl, GND, † 1906, Schriftsteller, Grammtiker, Gymnasialprofessor in Zürich
Mutter
Man, Elizabeth, aus Lichfield (Stafford), England
Partner
Dautzenberg, Marie Anna, (⚭ Zwickau 19.6.1902) Dr. phil., Tochter des N.N. Dautzenberg, Arzt in Zwickau
Nachweise
Quellen
- HStAM Bestand 915 Nr. 5778 (Marburg, Sterbenebenregister, 1949, Nr. 321)
Literatur
- Neue deutsche Biographie, Bd. 3, Berlin 1957, S. 624 (Will Héraucourt)
- Ulf Morgenstern, Anglistik an der Universität Leipzig. Das Englische Seminar in Kaiserreich, Weimarer Republik und Drittem Reich 1891–1945, Leipzig 2006
- Auerbach, Catalogus professorum academiae Marburgensis 2, Von 1911 bis 1971, Marburg 1979, S. 488
Bildquelle
Universitätsarchiv Marburg, Bildersammlung
Siehe auch
Extern
Biografische Angebote
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- Hessen im 19. und 20. Jahrhundert
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildung: siehe Angaben unter Bildquelle
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Deutschbein, Max* Leo Ammon“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/16783_deutschbein-max-leo-ammon> (aufgerufen am 15.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/16783