Dörnberg, Karl* Emil Heinrich Freiherr von
Andere Namen
Weitere Namen
Dörnberg zu Hausen, Karl* Emil Heinrich%Freiherr von
Wirken
Werdegang
- 1801 Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Marburg, 1803 an der Universität Göttingen
- 19.10.1804 Assessor ohne Stimme bei der Regierung in Rinteln
- 10.1806 Assessor mit Stimme bei der Kasseler Regierung
- in westphälischer Zeit Assessor beim Tribunal 1. Instanz in Kassel
- ab 28.1.1814 Justizrat bei der Regierung in Kassel, zugleich Kriegsrat und Mitglied des Kriegskollegiums bis 1821
- 13.9.1822 Obergerichtsrat im Zivilsenat des Obergerichts in Fulda, kurz darauf im dortigen Kriminalsenat
- Titel Kammerherr
- 16.8.1827 Obergerichtsrat in Hanau und ab 9.9.1831 am Obergericht in Kassel (Kriminalsenat)
- 13.9.1831 Geheimer Justizrat
- 26.10.1831 Obergerichtsdirektor in Rinteln
- 16.4.1833 Regierungs- und Konsistorialdirektor in Marburg
- 1.8.1846 Ernennung zum Regierungspräsidenten in Kassel
- bereits am 25.8.1846 zurückgezogen
- als Regierungsdirektor nach Fulda versetzt
- Commandeurskreuz 2. Klasse des kurhessischen Hausordens vom Goldenen Löwen
- Ritter des Königlich Preußischen Johanniterordens
Lebensorte
Marburg; Göttingen; Rinteln; Kassel; Fulda; Hanau
Familie
Vater
Dörnberg, Ferdinand* Wilhelm Ernst Freiherr von, 1752–1788, Niederländischer Hauptmann, Sohn des Carl Sigismund Freiherr von Dörnberg und der Florentine Theodore Freiin von Quadt zu Wyckradt
Mutter
Mansbach, Wilhelmine Friederike Luise von und zu, 1753–1790, Tochter des Johann Friedrich von und zu Mansbach, Königlich-Schwedischer Generallieutenant und Gesandter, und der Sophie von Bernstein
Partner
- Malsburg, Ernestine Katharina Luise von der, (⚭ Oktober 1816) 1785–1842, Tochter des Franz Albrecht Karl Otto von der Malsburg, Oberschenk und Major a.D.
- Schenk zu Schweinsberg, Sophie Luise Wilhelmine Henriette Karoline Freiin von, 1796–1873, Heirat 7.8.1846, Tochter des Staatsministers Ferdinand Karl Wilhelm Heinrich Schenk zu Schweinsberg, Staatsminister, Witwe des Hartmann Ludwig Karl von Witzleben, 1794–1825, Obergerichtsrat
Verwandte
Nachweise
Quellen
- Freundliche Hinweise von Claudia Entschladen
Literatur
- Wannagat (Hrsg.), Kassel als Stadt der Juristen (Juristinnen), Köln u. a. 1990, S. 396
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Dörnberg, Karl* Emil Heinrich Freiherr von“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/16700_doernberg-karl-emil-heinrich-freiherr-von> (aufgerufen am 21.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/16700