Dambruch, Maria Elisabeth*
geboren
15.7.1873 Lich (Jülich) gestorben
21.12.1956 Lorsch Beruf
Hausfrau, Kommunalpolitikerin Konfession
katholischAndere Namen
Geburtsname
Neurohr, Maria Elisabeth*
Wirken
Werdegang
- Ende des 19. Jahrhunderts nach Eheschließung Übersiedlung nach Frankfurt am Main
- Beitritt zur Deutschen Zentrumspartei
- 1924, 1928, 1929 und März 1933 erfolglose Kandidaturen für das Frankfurter Stadtparlament
- Juni 1933 als Nachrückerin für Leo Zugehör nach dessen Mandatsniederlegung bestimmt
- 5.7.1933 Selbstauflösung der Zentrumspartei, danach vermutlich fraktionslose Stadtverordnete
- nach dem zum 1.1.1934 erlassenen neuen Gemeindeverfassungsgesetz keine Berufung in einen Fachausschuss für Abgeordnete ohne Angehörigkeit zur NSDAP, SA oder SS, daher Ende der Amtszeit am 31.12.1933
- bis 1944 wohnhaft in Frankfurt am Main
- nach 1945 Umzug nach Lorsch
Funktion
- Frankfurt am Main, Stadtverordnetenversammlung, Mitglied (Z), 1933
Familie
Vater
Neurohr, Johann, Küster
Mutter
Löhe, Luise
Partner
Dambruch, Karl, (⚭ Frankfurt am Main 4.7.1898) * Seligenstadt 26.9.1869, † Lorsch 4.11.1946, Oberpostinspektor
Verwandte
Dambruch, Karl <Sohn>, * Frankfurt am Main 8.10.1901
Nachweise
Quellen
- HStAM Bestand 900 Nr. 6770 (Lorsch, Sterbenebenregister, 1956–1957, Nr. 88/1956)
Literatur
- Bermejo, Die Opfer der Diktatur. Frankfurter Stadtverordnete und Magistratsmitglieder als Verfolgte des NS-Staates, Frankfurt am Main 2006, S. 86 f.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Dambruch, Maria Elisabeth*“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/16657_dambruch-maria-elisabeth> (aufgerufen am 13.04.2026)
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