Petry, Gerhard

 
geboren
31.7.1913 Ludwigshafen am Rhein
gestorben
15.3.2001 Wien
Beruf
Anatom, Professor
Titel
Prof. Dr. med.
GND-Explorer
1112968237

Wirken

Werdegang

  • 1920-6.4.1933 Besuch der Oberrealschule Ludwigshafen, dort Abitur
  • 1933-1939 Studium der Medizin an den Universitäten Berlin, Heidelberg, Graz und Freiburg im Breisgau
  • 1.5.1937 Eintritt in die NSDAP
  • 5.7.1939 Medizinisches Staatsexamen, anschließend zunächst Medizinalassistent am Anatomischen Institut der Universität Freiburg
  • ab 10.1939 Wissenschaftlicher Assistent am Anatomischen Institut der Universität Halle an der Saale
  • 20.9.1940 Promotion zum Dr. med.
  • 16.2.1944 Habilitation in Anatomie an der Universität Halle
  • 13.7.1944 Ernennung zum Dozenten
  • 6.1945-9.1949 Übersiedlung nach Hamburg sowie Tätigkeit als Assistenzarzt im Krankenhaus Altona
  • ab 9.1949 Assistent am Anatomischen Institut der Universität Freiburg im Breisgau
  • ab 10.1949 Assistenzarzt im Allgemeinen Krankenhaus Heidelberg in den Bereichen Innere Medizin, Chirurgie und Neurochirurgie
  • 8.3.1950 Umhabilitation an die Universität Freiburg im Breisgau
  • 1950-1955 Leiter der Pressestelle der Universität Freiburg im Breisgau
  • 28.3.1952 Ernennung zum außerplanmäßigen Professor
  • 13.3.1954 Ernennung zum Oberassistenten
  • 7.4.1955 Ernennung zum außerordentlichen Professor für Anatomie an der Universität Marburg
  • 1957 Begründer des Medizinerorchesters Marburg
  • 1958-1966 Mitglied der Gebührenerlasskommission der Universität Marburg
  • 30.8.1962 Ernennung zum persönlichen Ordinarius
  • 8.8.1963 Ernennung zum ordentlichen Professor für Anatomie, gleichzeitig zum Direktor des Anatomischen Instituts
  • 1964-1977 Vorsitzender des Ärztlichen und Zahnärztlichen Vorprüfungsausschusses
  • seit Einführung des Hessischen Universitätsgesetzes Geschäftsführender Direktor des Anatomischen Instituts und Leiter des Lehrstuhls II für Anatomie an der Universität Marburg
  • 1966-1973 Vorsitzender des Studentenwerkvorstandes
  • 1971-1976 Mitglied des Rundfunkrates des Hessischen Rundfunks als Vertreter der Hessischen Universitäten
  • ab 3.1.1973 Leiter der Außenstelle Marburg des Landesprüfungsamtes für Heilberufe
  • 1978 Emeritierung, weitere Lehrtätigkeit bis 1981
  • 1985 Übersiedlung nach Wien

Studium

1933-1939 Studium der Medizin an den Universitäten Berlin, Heidelberg, Graz und Freiburg im Breisgau

Akademische Qualifikation

  • 20.9.1940 Promotion zum Dr. med.
  • 16.2.1944 Habilitation in Anatomie an der Universität Halle

Akademische Vita

  • Halle an der Saale, Universität / Medizinische Fakultät / Anatomie / Privatdozent / 1944-1945
  • Freiburg im Breisgau, Universität / Medizinische Fakultät / Anatomie / Privatdozent / 1950-1952
  • Freiburg im Breisgau, Universität / Medizinische Fakultät / Anatomie / außerplanmäßiger Professor / 1952-1955
  • Marburg, Universität / Medizinische Fakultät / Anatomie / außerordentlicher Professor / 1955-1962
  • Marburg, Universität / Medizinische Fakultät / Anatomie / persönlicher Ordinarius / 1962-1963
  • Marburg, Universität / Medizinische Fakultät / Anatomie / ordentlicher Professor / 163-1972
  • Marburg, Universität / Fachbereich 20 Humanmedizin / Anatomie / ordentlicher Professor / 1972-1978

Mitgliedschaften

1964-1968 Vorstand der Anatomischen Gesellschaft

Werke

Lebensorte

Ludwigshafen am Rhein; Berlin; Heidelberg; Hamburg; Halle an der Saale; Freiburg im Breisgau; Marburg; Wien

Familie

Vater

Petry, N.N., Studienrat

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Petry, Gerhard“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/16610_petry-gerhard> (aufgerufen am 16.04.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

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