Neumann, Hans Otto
geboren
18.11.1891 Bonn gestorben
24.10.1964 Siegen Beruf
Arzt, Gynäkologe, Professor Titel
Prof. Dr. med. GND-Explorer
127746374
Neumann, Hans Otto
Andere Namen
Weitere Namen
Neumann, Hans-Otto
Wirken
Werdegang
- bis 1912 vierjähriger Besuch der Mittelschule Köln, dann der Realgymnasien Köln und Düsseldorf, dort Abitur
- Ostern-Herbst 1912 Militärpflicht
- 1912-1914 sowie 1919-1920 Studium der Medizin an der Universität Heidelberg
- 1914-5.1919 Kriegsdienst im Sanitätsdienst
- 4.1920 Medizinisches Staatsexamen in Heidelberg, gleichzeitig Approbation zum Arzt, anschließend Volontärarzt an der Heidelberger Universitäts-Frauenklinik
- 1920 Promotion zum Dr. med. an der Universität Heidelberg
- 1.7.1920-1.8.1921 Tätigkeit am Pathologisch-Anatomischen Institut der Medizinischen Akademie Düsseldorf
- 1.8.1921-10.1921 Volontärarzt an der Universitäts-Frauenklinik Berlin, anschließend Assistenzarzt in der Frauenklinik von Herrn Geheimrat Prof. Dr. P. Strassmann
- ab 31.5.1923 Assistenzarzt an der Akademischen Frauenklinik von Prof. Pankow in Düsseldorf
- ab 1.5.1925 Assistenzarzt an der Dresdener Staatlichen Frauenklinik
- ab 1.11.1925 Volontärassistent an der Universitäts-Frauenklinik Marburg
- ab 1.1.1926 planmäßiger Assistenzarzt
- 25.1.1927 Venia Legendi für Geburtshilfe und Gynäkologie an der Universität Marburg
- 30.1.1933 Ernennung zum nichtbeamteten außerordentlichen Professor
- 1933 Eintritt in die NSDAP (Mitglieds-Nr. 2.828.603)
- 1.4.1937 Übernahme einer leitenden Arztstelle an der geburtshilflich-gynäkologischen Abteilung des Marienkrankenhauses Siegen; Ausschied aus dem Dienst der Universität Marburg
Studium
1912-1914 sowie 1919-1920 Studium der Medizin an der Universität Heidelberg
Akademische Qualifikation
- 1920 Promotion zum Dr. med. an der Universität Heidelberg
- 25.1.1927 Habilitation für Geburtshilfe und Gynäkologie an der Universität Marburg
Akademische Vita
- Marburg, Universität / Medizinische Fakultät / Geburtshilfe und Gynäkologie / Privatdozent / 1927-1933
- Marburg, Universität / Medizinische Fakultät / Geburtshilfe und Gynäkologie / nichtbeamteter außerordentlicher Professor / 1933-1937
Lebensorte
Köln; Heidelberg; Berlin; Düsseldorf; Dresden; Marburg; Siegen
Statusgruppe
Wissenschaftler/in
Familie
Vater
Neubauer, Matthieu, 1867–1928, Komponist und Musikdirektor
Partner
Koetschau, Gabriele, (⚭ 1927) evangelisch, aus Düsseldorf
Nachweise
Literatur
- Gerhard Aumüller u. a. (Hrsg.), Die Marburger Medizinische Fakultät im „Dritten Reich“, München 2001
- Renkhoff, Nassauische Biographie, 2. Aufl., Wiesbaden 1992, S. 573, Nr. 3146
- Auerbach, Catalogus professorum academiae Marburgensis 2, Von 1911 bis 1971, Marburg 1979, S. 329
Bildquelle
Universitätsarchiv Marburg, Bildersammlung
Siehe auch
Extern
Biografische Angebote
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildung: siehe Angaben unter Bildquelle
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Neumann, Hans Otto“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/16588_neumann-hans-otto> (aufgerufen am 13.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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