Nesswetha, Wilhelm

 
geboren
29.5.1917 Padol/Kreis Senftenberg
gestorben
31.1.1975 Gernsheim/Allmendfeld
Beruf
Internist, Arbeitsmediziner, Arzt, Professor
Titel
Prof. Dr. med.; Dr. phil.
GND-Explorer
1209552671

Wirken

Werdegang

  • bis Juni 1936 Besuch des Humanistischen Gymnasiums Kremsier (heute Kroměříž/Tschechien), dort Abitur
  • bis 1943 Studium der Medizin an den Universitäten Brünn (heute Brno/Tschechien) und Prag
  • 15.1.1943 Medizinisches Staatsexamen in Prag
  • 30.1.1943 Promotion zum Dr. med. an der Universität Prag
  • 15.5.1944 Approbation zum Arzt
  • bis 8.5.1945 Arzt im Sanatorium und im Reservelazarett für Innere Krankheiten in Strüth, in der Spezialklinik für Nierenkrankheiten in Michelstadt und in der Inneren Abteilung des Landeskrankenhauses Kremsier
  • nach 8.5.1945 Verpflichtung in die Innere Abteilung des Kreiskrankenhauses Gablonz
  • bis 1948 Sekundarius ebendort
  • 1.4.1948-20.3.1949 Mithilfe in der Praxis Dr. Dinkel in Heiligenbrücken
  • 9.9.1948 Facharztanerkennung für Innere Medizin
  • 1.3.1949-30.8.1951 Tätigkeit im Staatlichen Lungensanatorium und Krankenhaus Gauting
  • 1949-1951 viersemestrige Tiefenpsychlogische Ausbildung am Institut für Psychotherapie München
  • 1950-1958 Studium der Psychologie, Philosophie und Soziologie an den Universitäten München, Erlangen und Bonn
  • 1952-1953 Gastarzttätigkeit im Laboratorium für Herz-, Kreislauf-Physiologie im Städtischen Krankenhaus Aschaffenburg
  • 15.6.1953 Facharztanerkennung für Lungenkrankheiten
  • 1953 Kurs in Biologischer Statistik in Wuppertal-Elberfeld
  • 1954 Gastarzt in Laboratorien für Kardiologie und Spiroergometrie in Köln
  • 1954-1958 freier Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Forschungsstelle für Konstitutions- und Arbeitspsychologie an der Neurologischen Universitätsklinik Tübingen
  • 1956 Lehrgang für manuelle Wirbelsäulentherapie in Neu-Trauchburg
  • 1957 Gastarzt in Laboratorien für Gastro-Enterologie in Erlangen
  • 24.11.1958 Vordiplomprüfung für Psychologie an der Universität Erlangen
  • ab 1.9.1959 bis zum Lebensende Werksarzt bei der Enka Glanzstoff AG in Wuppertal-Elberfeld
  • 1964 Promotion zum Dr. phil. in den Fächern Psychologie, Philosophie und Neurophysiologie an der Universität Bonn sowie Berufung in die Kommission zur Erforschung der medizinischen Grundöagen der Frühinvalidität der DFG
  • ab 1965 Lehrauftrag im Fach Arbeitsphysiologie an der Technischen Hochschule Aachen
  • 1966 Habilitation im Fach Arbeitsphysiologie an der Technischen Hochschule Aachen
  • ab 1968 Lehrauftrag für Arbeitsmedizin an der Universität Marburg
  • 1969 Umhabilitation für das Fach Arbeitsmedizin an die Universität Marburg
  • 1969 Strahlenscbutzkurs am Institut für Strahlenschutz in Neuherberg
  • 1970 neben praktischer und wissenschaftlicher Arbeitsmedizinischer Tätigkeit Übernahme der Leitung der Forschungsstelle für Bekleidungsmedizin der Enka Glanzstoff-AG in Wuppertal-Elberfeld sowie Geschäftsführender Vorsitzender der Deutschen Zentrale für Volksgesundheitspflege e.V. in Frankfurt am Main
  • 1973 Ernennung zum Honorarprofessor an der Universität Marburg
  • ab 1.6.1974 Landesvertrauensarzt bei der Landesversicherungsanstalt Hessen

Studium

bis 1943 Studium der Medizin an den Universitäten Brünn und Prag
1950-1958 Studium der Psychologie, Philosophie und Soziologie an den Universitäten München, Erlangen und Bonn

Akademische Qualifikation

  • 30.1.1943 Promotion zum Dr. med. an der Universität Prag
  • 1964 Promotion zum Dr. phil. in den Fächern Psychologie, Philosophie und Neurophysiologie an der Universität Bonn
  • 1966 Habilitation im Fach Arbeitsphysiologie an der Technischen Hochschule Aachen

Akademische Vita

  • Aachen, Technische Hochschule // Arbeitsphysiologie / Privatdozent / 1966-1969
  • Marburg, Universität / Medizinische Fakultät / Arbeitsmedizin / Privatdozent / 1969-1973
  • Marburg, Universität / Medizinische Fakultät / Arbeitsmedizin / Honorarprofessor / 1973-1975

Werke

Lebensorte

Kremsier; Brünn; Prag; Köln; Erlangen; Wuppertal; Aachen; Marburg

Familie

Vater

Nesswetha, N.N., Oberförster

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Nesswetha, Wilhelm“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/16587_nesswetha-wilhelm> (aufgerufen am 19.04.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

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