Holtzapfel gen. Melander, Agnes Gräfin
Andere Namen
Geburtsname
Efferen gen. Hall, Agnes%von
Wirken
Werdegang
- Frau zu Lauvenburg und Lülsdorff
- von ihrem Mann in seinem Testament „fortwährender Widersetzlichkeit“ gegen ihn und einer „bösen Haushaltung“ bezichtigt
- reiste mit dem einbalsamierten Leichnam ihres Mannes von Augsburg über Regensburg nach Holzappel, um ihn beisetzen zu lassen
- ließ 1649/1654 das Testament ihres Mannes, welches seinen Bruder Jacob und dessen Söhne als Erben einsetzte, annullieren und folgte als Gräfin von Holzappel, mußte sich mit ihrem Schwager Jacob 1654 mit 100.000 fl. Abfindung vergleichen
- erwarb 1656 von den Grafen von Leiningen-Westerburg die lutherische Herrschaft und das Schloß Schaumburg und Vereinigung mit der reformierten Esterau
Familie
Vater
Efferen gen. Hall, Johann Wilhelm von, † August 1645, zu Disternich, Amtmann zu Gladbach und Grevenbroich, als Protestant abgesetzt, dann Königlich Schwedischer Rat und Drost von Ravensberg, Sohn des Adolf von Efferen gen. Hall, zu Disternich, und der Margarethe von Bernsau zum Hardenberg
Mutter
Baalen gen. Fleck, Margarethe von der, Tochter des Dietrich von der Baalen gen. Fleck zu Glehn und der Margarethe Raitz von Frentz zu Kendenich
Partner
- Platen, Bernhard Bogislav, † 1656, Königlich Schwedischer Obrist
- Holtzapfel gen. Melander, Peter Graf von, 1589-1648, Heirat Groningen 1638
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Holtzapfel gen. Melander, Agnes Gräfin“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/16504_holtzapfel-gen-melander-agnes-graefin> (aufgerufen am 15.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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