Klewitz, Felix* Leo Georg

Klewitz, Felix* Leo Georg
Wirken
Werdegang
- bis 1902 Besuch der Schule in Slawentzitz sowie des Vitzthumschen Gymnasiums in Dresden, dort Abitur
- bis 1909 Studium der Medizin an den Universitäten Jena, München und Straßburg
- Februar 1909 Medizinisches Staatsexamen in Straßburg
- 4.-10.1909 Medizinalpraktikant am Deutschen Hospital Konstantinopel, anschließend Ableistung des Rests des praktischen Jahres an der Krankenanstalt Köln-Lindenburg
- 19.1.1910 Promotion zum Dr. med. an der Universität Bonn, anschließend zunächst Assistenzarzt, dann Oberarzt im Krankenhaus Köln-Lindenburg bei Prof. Moritz
- Kriegsdienst im Sanitätsdienst im Ersten Weltkrieg
- nach Kriegsende Oberarzt an der Medizinischen Klinik Marburg und Königsberg bei Matthes
- Physiologische Ausbildung bei Garten in Gießen
- 1917 Venia Legendi für Innere Medizin an der Universität Königsberg
- 1919 Verleihung des Prädikats Professor
- 1920 Ernennung zum außerordentlichen Professor
- 1.4.1929 Ernennung zum ordentlichen Professor für Innere Medizin und zum Direktor der Medizinischen Poliklinik der Universität Marburg, daneben Leitung der St. Elisabeth-Klinik
- 1935-1937 Beurlaubung aus Gesundheitsgründen
- 1937 Eintritt in die NSDAP (Mitglieds-Nr. 4.627.924)
- Fördermitglied der SS, Mitglied des NS-Lehrerbundes, des NS-Ärztebundes, des NSKK und des Nationalsozialistischer Deutscher Dozentenbund
- 26.9.1945 Entlassung aus dem Dienst
- 1948 Wiederaufnahme der Lehrtätigkeit an der Universität Marburg
- 28.6.1948 Ernennung zum kommissarischen Direktor der Medizinischen Poliklinik der Universität Marburg
- 1.1.1949 Ernennung zum persönlichen ordentlichen Professor und Direktor der Medizinischen Poliklinik der Universität Marburg
- 1950 Emeritierung
- bis 10.1951 Beauftragung mit der Vertretung des Lehrstuhls für Innere Medizin
Studium
bis 1909 Studium der Medizin an den Universitäten Jena, München und Straßburg
Akademische Qualifikation
- 19.1.1910 Promotion zum Dr. med. an der Universität Bonn
- 1917 Habilitation für Innere Medizin an der Universität Königsberg
Akademische Vita
- Königsberg, Universität / Medizinische Fakultät / Innere Medizin / Privatdozent / 1917-1919
- Königsberg, Universität / Medizinische Fakultät / Innere Medizin / Prädikatsprofessor / 1919-1920
- Königsberg, Universität / Medizinische Fakultät / Innere Medizin / außerordentlicher Professor / 1920-1929
- Marburg, Universität / Medizinische Fakultät / Innere Medizin / ordentlicher Professor / 1929-1945
- Marburg, Universität / Medizinische Fakultät / Innere Medizin / persönlicher ordentlicher Professor / 1949-1950
Werke
Lebensorte
Slawentzitz; Dresden; Jena; München; Straßburg; Konstantinopel; Königsberg (Preußen); Marburg
Statusgruppe
Wissenschaftler/in
Familie
Vater
Klewitz, Heinrich Carl Johannes, * 9.9.1847, † 20.11.1923, Kreisrichter, Fürstlich Hohenlohescher Generaldirektor und Rittergutsbesitzer
Mutter
Goguel, Leoni, * 26.8.1847, † 11.7.1893
Partner
Anhuth, Käthe* Hanna, (⚭ Königsberg (Preußen) 9.6.1922) * Grauschienen (heute Gruszyny/Polen) 28.2.1883, † Marburg 30.10.1948, evangelisch, Tochter des Hermann Anhuth, Gutsbesitzer, und der Elise Arnsberg
Nachweise
Quellen
- HStAM Bestand 915 Nr. 5777 (Marburg, Sterbenebenregister, 1948, Nr. 893)
- HStAM Bestand 915 Nr. 5817 (Marburg, Sterbenebenregister, 1963, Nr. 457)
Literatur
- Gerhard Aumüller u. a. (Hrsg.), Die Marburger Medizinische Fakultät im „Dritten Reich“, München 2001, S. 721
- Auerbach, Catalogus professorum academiae Marburgensis 2, Von 1911 bis 1971, Marburg 1979, S. 289 f.
Bildquelle
Universitätsarchiv Marburg, Bildersammlung
Siehe auch
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildung: siehe Angaben unter Bildquelle
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Klewitz, Felix* Leo Georg“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/16497_klewitz-felix-leo-georg> (aufgerufen am 12.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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