Klapp, Rudolf

Klapp, Rudolf
Wirken
Werdegang
- Besuch der Schule in Korbach, dort Abitur
- bis 1898 Studium der Medizin an den Universitäten Würzburg, München und Kiel
- 9.1.1898 Medizinisches Staatsexamen in Kiel, anschließend Praktisches Jahr
- 20.6.1898 Promotion zum Dr. med. an der Universität Kiel
- ab 1.5.1899 Assistenzarzt an der Chirurgischen Universitätsklinik Greifswald
- 27.6.1902 Habilitation im Fach Chirurgie an der Universität Greifswald
- 1.11.1904 Umhabilitation an die Universität Bonn
- 1905 Ernennung zum außerordentlichen Honorarprofessor an der Universität Bonn
- 30.4.1907 Ernennung zum außerordentlichen Professor an der Universität Berlin
- 1913 Sanitätsdienst im Zweiten Balkankrieg
- 1914-1918 Sanitätsdienst im Ersten Weltkrieg
- 5.1.1928 Ernennung zum ordentlichen Professor für Chirurgie sowie zum Direktor der Medizinischen Klinik der Universität Marburg
- 11.1933 Unterzeichnung des Bekenntnisses der Professoren an den deutschen Universitäten und Hochschulen zu Adolf Hitler
- Fördermitglied der SS, Mitglied des Amtes für Volksgesundheit, des NS-Lehrerbundes und des NS-Ärztebundes
- 1943 Verleihung des Titels Dr. med. dent. h. c. der Universität Marburg sowie der Goethe-Medaille
- bis März 1944 Aufschiebung der Emeritierung auf Antrag der Medizinischen Fakultät und durch Beschluss der Reichsregierung
Funktion
- Marburg, Universität, Medizinische Fakultät, Dekan, 1933-1937
Studium
bis 1898 Studium der Medizin an den Universitäten Würzburg, München und Kiel
Akademische Qualifikation
- 20.6.1898 Promotion zum Dr. med. an der Universität Kiel
- 27.6.1902 Habilitation im Fach Chirurgie an der Universität Greifswald
Akademische Vita
- Bonn, Universität / Medizinische Fakultät / Chirurgie / Privatdozent / 1904-1905
- Bonn, Universität / Medizinische Fakultät / Chirurgie / außerordentlicher Honorarprofessor / 1905-1907
- Berlin, Universität / Medizinische Fakultät / Chirurgie / außerordentlicher Professor / 1907-1928
- Marburg, Universität / Universität / Medizinische Fakultät / Chirurgie / ordentlicher Professor / 1928-1944
Akademische Ämter
11.1933-1.10.1937 Dekan der Medizinischen Fakultät der Universität Marburg
Mitgliedschaften
ab 1936 Korrespondierendes Mitglied der Gesellschaft der Ärzte Wien
Werke
Lebensorte
Korbach; Würzburg; München; Marburg
Statusgruppe
Wissenschaftler/in
Familie
Vater
Klapp, Bernhard, Steuerrat
Mutter
Scipio, Bertha, * Netze, † Arolsen 17.5.1928, 88 Jahre alt
Partner
Goeldel, Hermine Johanna von, (⚭ Siewisch 8.4.1930)
Verwandte
Nachweise
Quellen
- HStAM Bestand 915 Nr. 5778 (Marburg, Sterbenebenregister, 1949, Nr. 127)
- HStAM Bestand 922 Nr. 914 (Bad Arolsen, Sterbenebenregister, 1928, Nr. 15)
Literatur
- Gerhard Aumüller, Von der Kriegschirurgie zur klinischen Traumatologie : die Entwicklung der Marburger Chirurgie unter Rudolf Klapp (1873 - 1949), in: Günter Hollenberg (Hg.), Die Philipps-Universität Marburg zwischen Kaiserreich und Nationalsozialismus (Hessische Forschungen zur geschichtlichen Landes- und Volkskunde 45), Kassel 2006, S. 177-191
Gerhard Aumüller u. a. (Hrsg.), Die Marburger Medizinische Fakultät im „Dritten Reich“, München 2001, S. 721
- Auerbach, Catalogus professorum academiae Marburgensis 2, Von 1911 bis 1971, Marburg 1979, S. 288
- Schnack, Marburger Gelehrte in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, Marburg 1977, S. 259-270 (Bernhard Klapp)
Bildquelle
Universitätsarchiv Marburg, Bildersammlung
Siehe auch
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildung: siehe Angaben unter Bildquelle
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Klapp, Rudolf“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/16493_klapp-rudolf> (aufgerufen am 16.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/16493