Kalkoff, Karl Wilhelm

Kalkoff, Karl Wilhelm
Wirken
Werdegang
- 1915-1928 Besuch der Gymnasien Alfeld/Leine und Hildesheim, dort Abitur
- 1928-1933 Studium der Medizin an den Universitäten Göttingen, München und Köln
- 3.3.1934 Medizinisches Staatsexamen
- 6.3.1934 Approbation zum Arzt
- 13.7.1935 Promotion zum Dr. med. an der Universität Göttingen, anschließend Praktikant in der Medizinischen Klinik und in der Dermatologischen Klinik Göttingen, dann außerplanmäßiger Assistent an der Dermatologischen Universitätsklinik Göttingen
- ab 1.4.1935 Assistent
- ab 1.10.1935 Assistent am Peter-Friedrich-Ludwig-Hospital, Oldenburg
- ab 1.10.1936 Assistent am Dermatologischen Krankenhaus Hannover-Linden
- 29.4.1938 Facharzt für Haut- und Geschlechtskrankheiten
- 1.10.1938 Ernennung zum Oberarzt
- ab 1939 Oberarzt an der Lupusheilstätte „Haus Hornheide“ mit Arbeitsplatz an der Unmiversitäts-Hautklinik Münster
- 1940-1945 Beratender Dermatologe an der Beratungsstelle für geschlechtskrankheiten der LVA Westfalen
- 1941 Eintritt in die NSDAP (Mitglieds-Nr. 8.990.704)
- 10.4.1944 Dr. med. habil. an der Universität Münster
- 26.4.1944 Ernennung zum Dozenten
- ab 5.1945 Betrauung mit der Verwaltung der Oberarztstelle an der Universitäts-Hautklinik Münster neben der Tätigkeit als Oberarzt an der Lupusheilstätte „Haus Hornheide“
- 30.4.1947 Aufgabe der Verwaltung der Oberarztstelle an der Universitäts-Hautklinik Münster
- 1.10.1949 Wahl zum Chefarzt der Hautklinik des Allgemeinen Krankenhauses St. Georg in Hamburg
- 1.10.1950 Ernennung zum außerordentlichen Professor für Haut- und Geschlechtskrankheiten sowie zum Direktor der Universitätsklinik für Haut- und Geschlechtskrankheiten der Universität Marburg
- 14.2.1951 Ernennung zum persönlichen ordentlichen Professor
- 12.12.1955 Ernennung zum ordentlichen Professor
- 1.8.1960 Ernennung zum ordentlichen Professor sowie zum Direktor der Universitäts-Hautklinik der Universität Freiburg im Breisgau
- 1964-1974 Vorsitzender der Arbeitsgemeinschadft „Malignes Melanom“ der DFG
- 1976 Verleihung des Bundesverdienstkreuzes am Bande
- 31.8.1978 Emeritierung
Studium
1928-1933 Studium der Medizin an den Universitäten Göttingen, München und Köln
Akademische Qualifikation
- 13.7.1935 Promotion zum Dr. med. an der Universität Göttingen
- 10.4.1944 Dr. med. habil. an der Universität Münster
Akademische Vita
- Münster, Universität / Medizinische Fakultät // Privatdozent / 1944-1945
- Marburg, Universität / Medizinische Fakultät / Haut- und Geschlechtskrankheiten / außerordentlicher Professor / 1950-1951
- Marburg, Universität / Medizinische Fakultät / Haut- und Geschlechtskrankheiten / persönlicher ordentlicher Professor / 1951-1955
- Marburg, Universität / Medizinische Fakultät / Haut- und Geschlechtskrankheiten / ordentlicher Professor / 1955-1960
- Freiburg im Breisgau, Universität / Medizinische Fakultät / Haut- und Geschlechtskrankheiten / ordentlicher Professor / 1960-1978
Akademische Ämter
1966 Dekan der Medizinischen Fakultät der Universität Freiburg im Breisgau
Mitgliedschaften
11.1947 Schriftführer und Vorstandsmitglied der Deutschen Tuberkulose-Gesellschaft
1955-1959 Leiter der Medizinischen Gesellschaft Marburg
1964 Mitglied der Academia Leopoldina
1965 Präsident der Deutschen Gesellschaft zur Bekämpfung der Geschlechtskrankheiten e. V.
1965-1966 Präsident der Deutschen Gesellschaft für Tuberkulose und Lungenkrankheiten
Werke
Lebensorte
Alfeld (Leine); Hildesheim; Göttingen; München; Münster (Westfalen); Marburg; Freiburg im Breisgau
Statusgruppe
Wissenschaftler/in
Familie
Vater
Kalkoff, Arthur, Oberingenieur
Nachweise
Literatur
- Gerhard Aumüller u. a. (Hrsg.), Die Marburger Medizinische Fakultät im „Dritten Reich“, München 2001, S. 721
- Auerbach, Catalogus professorum academiae Marburgensis 2, Von 1911 bis 1971, Marburg 1979, S. 279 f.
Bildquelle
Landesarchiv Baden-Württemberg, Fotograf: Willy Pragher, Freiburg Rektorat der Universität, vier neue Professoren 1960-61, von links nach rechts, Prof. Hassenstein, Zoologe; Kalkoff, Dermatologe; Hahn; Mohr, - W134Nr.048026b - Willy Pragher (cropped), CC BY 3.0 DE
Siehe auch
Extern
Biografische Angebote
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildung: siehe Angaben unter Bildquelle
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Kalkoff, Karl Wilhelm“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/16443_kalkoff-karl-wilhelm> (aufgerufen am 18.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/16443