Berkhahn, Günther

 
geboren
11.2.1910 Berlin
gestorben
12.3.1982 Wiesbaden
Beruf
Zeichner, Publizist, Widerstandskämpfer
GND-Explorer
1078363978

Wirken

Werdegang

  • ab 1925 Ausbildung an der Wiesbadener Handwerker- und Kunstgewerbeschule
  • 1928-1930 Studium an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin
  • Grüner und Leiter des Sozialistischen Schülerbundes in Wiesbaden
  • Eintritt in die KPD
  • Mitarbeit bei der Satirezeitschrift „Roter Pfeffer“
  • 1932 Übersiedlung zu seiner Mutter und seinem Stiefvater nach Argentinien
  • 1933/34 Beteiligung an einer Erdölexpedition für das argentinische Landwirtschaftsministerium
  • Zeichner für das liberale „Argentinische Tageblatt“
  • 1934 in Schweden, anschließend in Paris, politischer Karikaturist für die KPD-Wochenzeitung „Der Gegenangriff“ (in Kooperation mit Willi Münzenberg)
  • um 1935 erneut in Argentinien, Teilnahme an einer kartografischen Expedition im Auftrag des argentinischen Verteidigungsministeriums
  • Lehrer für geologische Grafik in Spanien
  • Teilnehmer am spanischen Bürgerkrieg
  • September 1938 im Lazarett in Barcelona
  • Februar 1939 in Schweden
  • Sommer 1940 über die UdSSR, Japan und Chile erneut nach Argentinien
  • 1941 Ausbürgerung aus Deutschland
  • ab 1944 in Uruguay
  • 1950 Rückkehr nach Hessen
  • Mitarbeiter des Hessischen sowie des Norddeutschen Rundfunks
  • Beteiligung an der APO

Lebensorte

Wiesbaden; Berlin

Familie

Verwandte

Graef, Federico <Stiefvater>, Cheftopograf der argentinischen Regierung

Nachweise

Literatur

Weblinks

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Berkhahn, Günther“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/16323_berkhahn-guenther> (aufgerufen am 21.04.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/16323