Seyfried, Karl Franz Friedrich Hermann*
geboren
16.4.1826 Glatz (Schlesien) heute Kłodzko (Polen) gestorben
13.10.1871 Wiesbaden Beruf
Offizier, Polizeidirektor Konfession
evangelischWirken
Werdegang
- ab dem fünften Lebensjahr zwei Jahre Elementarunterricht an der Bürgerschule in Glatz
- anschließend Besuch der Privatschule in Mainz bis 1838
- bis 1840 Besuch des Kadettenhauses in Postdam
- bis 1843 Besuch des Kadettenhauses in Berlin
- Juni 1843 Offiziersexamen
- 26.8.1843 Eintritt in die Armee als Prtepée-Fähnrich im 38. Infanterie-Regiment in Mainz, dort 20.1.1844 Sekondeleutnant
- 11.1845 Versetzung zum 2. Bataillon desselben Regiments in Luxemburg
- 4.1849 Versetzung zur 6. kombinierten Reserve-Bataillon in Kassel
- 3.1850 Rückkehr nach Mainz
- während der Militärzeit privates Studium der Geschichte und der modernen Sprachen
- 8.1850 kommandiert zum Kadettenhaus in Wahlstatt als Leiter der gymnastischen Übungen und als Lehrer für Französisch
- 21.7.1851 unter Beurlaubung vom Militärdienst überwiesen zur Polizeiverwaltung Berlin, dort sechs Wochen im 5. Polizeirevier, dann ¼ Jahr im 14. Revier tätig
- im darauffolgenden Winter Versetzung nach Nordhausen
- 9.12.1851 Militärabschied als Sekondeleutnant
- 1.5.1852 Vereidigung beim Polizeipräsidenten von Berlin
- 2.8.1852 definitive Ernennung als Unterbeamter (Anstellungsberechtigung)
- Verwalter des 14. Polizeireviers als interimistischer Polizeileutnant
- 8.11.1853 Premierleutnant im 1. Bataillon des 20. Landwehr-Regiments in Spandau
- 8.6.1855 definitive Anstellung als Polizeileutnant im 14. Revier
- 7.9.1856 Übernahme der Verwaltung des 5. Polizeireviers
- 1/2.1858 Entlassung auf eigenes Gesuch zur Gründung und Betreibung eines eigenen Industriebetriebes
- 14.6.1860 nach dem Scheitern der Unternehmensgründung Wiedereintritt in die Polizeiverwaltung nebst Übertragung eines Polizeireviers
- 1861 mehrmonatige Begleitung einer Reise des Königs
- 30.9.1862 Wiederanstellung als Polizeileutnant
- 10.7.1863 Abschied aus dem Landwehr-Dienst
- Teilnahme am Feldzug
- 27.6.1866 der politischen Polizei in Berlin überwiesen
- 13.9.1866 zur Dienstleistung dem Zivilkommissar in Wiesbaden überwiesen
- 1.4.1867 Ernennung zum kommissarischen Polizeidirektor in Wiesbaden
- 14.6.1868 definitive Übertragung des Amtes
Funktion
- Wiesbaden, Polizeidirektor, 1868-1871
Lebensorte
Glatz (Schlesien); Mainz; Potsdam; Berlin; Luxemburg; Kassel; Wiesbaden
Familie
Vater
Seyfried, N.N., Hauptmann im 38. Infanterie-Regiment
Mutter
Jantky, Henriette
Partner
Winkler, Josephine Marie, † Berlin 15.10.1885, Tochter des N.N. Winkler, Regierungssekretär und Hauptmann a.D. in Oppeln
Nachweise
Quellen
Literatur
- Klein, Leitende Beamte der allgemeinen Verwaltung in der preußischen Provinz Hessen-Nassau, Darmstadt/Marburg 1988, S. 214
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Seyfried, Karl Franz Friedrich Hermann*“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/16292_seyfried-karl-franz-friedrich-hermann> (aufgerufen am 22.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/16292