Geßner, Otto* Paul

Geßner, Otto* Paul
Wirken
Werdegang
- bis 12.3.1913 dreijähriger Besuch der Volksschule, anschließend Besuch des Städtischen Realgymnasiums Elberfeld, dort Abitur
- 1913 Studium der Mathematik und Naturwissenschaften an der Universität Münster
- 1913-1916 sowie 1919-1920 Studium der Medizin an den Universitäten Marburg und Straßburg
- 7.1915-12.1918 Kriegsdienst im Ersten Weltkrieg
- 1919 Mitglied des Deutschvölkischen Schutz- und Trutzbundes bis zu dessen Auflösung durch die Regierung
- 21.2.1920 Medizinisches Staatsexamen an der Universität Marburg sowie Approbation als Arzt aufgrund der Tätigkeit als Feldunterarzt bzw. Feldhilfsarzt
- 1.4.1920-30.9.1920 Tätigkeit als Assistenzarzt an der Chirurgischen Abteilung des Krankenhauses Gilead un Bethel bei Bielefeld
- 2.9.1920 Promotion zum Dr. med.
- 1.10.1920-31.4.1923 Tätigkeit als praktischer Arzt in Dörentrup/Lippe
- ab 1.5.1923 Tätigkeit als Assistent am Pharmakologischen Institut der Universität Marburg
- 21.12.1926 Venia legendi im Fach Pharmakologie und Toxikologie an der Universität Marburg
- 1926-1927 Beauftragung mit der Vertretung des Direktors des Pharmakologischen Instituts der Universität Gießen
- 1.3.-18.4.1931 Beurlaubung zwecks Durchführung pharmakologischer Untersuchungen an der zoologischen Station in Neapel
- 19.12.1931 Ernennung zum nichtbeamteten außerordentlichen Professor an der Universität Marburg
- 20.4.1933 Mitglied der NSDAP (Mitglieds-Nr. 2.828.327)
- 1933-1936 Mitglied in den Organisationen NSFK, NSDDB (als Arbeitsgemeinschaftsleiter), NSDÄB, NSV, Arbeitsdank, Luftschutzbund
- 1933-1934 Beurlaubung wegen eines Auslandsaufenthalts in Basel
- 1934-1943 Mitglied der SA als Sachbearbeiter für Rassefragen im Stab der SA Brigade 38 Halle
- 1935-1936 Beauftragung mit der Vertretung des Lehrstuhls für Pharmakologie und der Leitung des Pharmakologischen Instituts der Universität Halle
- 1.10.1936 Ernennung zum ordentlichen Professor für Pharmakologie sowie zum Direktor des Pharmakologischen Instituts der Universität Halle
- Mai 1945 Verhaftung durch die amerikanische Besatzungsarmee sowie Entlassung durch die Universität Halle
- 1959 formelle Emeritierung durch die Universität Freiburg
Funktion
- Halle an der Saale, Universität, Medizinische Fakultät, Dekan, 1936-1938
Studium
1913 Studium der Mathematik und Naturwissenschaften an der Universität Münster
1913-1916 sowie 1919-1920 Studium der Medizin an den Universitäten Marburg und Straßburg
Akademische Qualifikation
- 2.9.1920 Promotion zum Dr. med.
- 21.12.1926 Habilitation im Fach Pharmakologie und Toxikologie an der Universität Marburg
Akademische Vita
- Marburg, Universität / Medizinische Fakultät / Pharmakologie und Toxikologie / Privatdozent / 1926-1931
- Marburg, Universität / Medizinische Fakultät / Pharmakologie und Toxikologie / nichtbeamteter außerordentlicher Professor / 1931-1936
- Halle, Universität / Medizinische Fakultät / Pharmakologie / ordentlicher Professor / 1936-1945
Akademische Ämter
1936-1938 Dekan der Medizinischen Fakultät der Universität Halle
Mitgliedschaften
1940 Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Halle
Werke
Lebensorte
Elberfeld; Münster (Westfalen); Marburg; Straßburg; Halle an der Saale
Statusgruppe
Wissenschaftler/in
Familie
Vater
Geßner, N.N., Realgymnasialzeichenlehrer
Nachweise
Literatur
- Gerhard Aumüller u. a. (Hrsg.), Die Marburger Medizinische Fakultät im „Dritten Reich“, München 2001, S. 720
- Auerbach, Catalogus professorum academiae Marburgensis 2, Von 1911 bis 1971, Marburg 1979, S. 240
Weblinks
Bildquelle
Universitätsarchiv Marburg, Bildersammlung
Siehe auch
Extern
Biografische Angebote
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildung: siehe Angaben unter Bildquelle
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Geßner, Otto* Paul“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/16129_gessner-otto-paul> (aufgerufen am 15.04.2026)
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