Geisendörfer, Robert

Geisendörfer, Robert
Wirken
Werdegang
- 1930-1937 Studium der Theologie in Tübingen und Erlangen
- 1935 Predigerseminar Nürnberg
- Mitarbeit in der Verbindung Bergfried, Mitglied der Deutschen Gildenschaft
- 1937-1947 Stadtvikar in Rosenheim mit Dienstsitz in Brannenburg am Inn
- 1.4.1947 Geschäftsführer des Evangelischen Presseverbandes in München (damals 5 Mitarbeiter und Familie Geisendörfer), Aufbau der Wochenzeitung „Sonntagsblatt“, der Nachrichtenagentur epd-Bayern, von Abteilungen für Rundfunk, Film und Bild, einem Buchverlag und einer kleine Druckerei mit Setzerei
- 1952 entwickelte den Evangelischen Presseverband mit Leonore von Tucher als Geschäftsführerin zu einem Medienunternehmen
- 1948 Gründung der Zeitschrift „Filmbeobachter“, des Verlags Lucas-Cranach-GmbH, des Claudius-Verlags, Verlag des Evangelischen Kirchengesangbuchs
- 1967 Übergabe der Direktion bei über 100 Mitarbeitern an Richard Kolb
- 1967 Geschäftsführer des Evangelischen Presseverbands für Deutschland
- 5.7.1973 Gründungsdirektor des Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik (GEP) in Frankfurt am Main
- 1963-1973 Vorsitzender der „Vereinigung für christliche Publizistik e.V.“
- 1968 Gründung der Vereinigung für christliche Publizistik „World Association for Christian Communication“ (WACC)
- 1950 Mitglied im Verwaltungsrat der neu gegründeten Filmverleihfirma „Matthias-Film“
- 1960 Gründung der Filmproduktionsgesellschaft EIKON
- seit 1947 Rundfunkprediger
- 1960 Fernsehbeauftragter der EKD
- Kirchenrat
- 1964 Bayerischer Verdienstorden
- 1971 Großes Bundesverdienstkreuz
- 1975 Adolf-Grimme-Preis
Werke
Familie
Partner
Schaudig, Ingeborg, * Dillingen an der Donau 30.5.1907, † Würzburg 25.6.2006, Heirat 1940, GND, evangelische Religionslehrerin in Rosenheim, Politikerin, Bundesvorstand des Deutschen Evangelischen Frauenbundes, Mitglied im Verwaltungsrat des Deutschen Atomforums, 1959 als erste Frau Mitglied der Synode der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, 1970 Mitglied der Strafrechtskommission der EKD, 1969-1988 Vizepräsidentin und 1988/89 Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission, 1953-1972 MdB (CSU), Vorsitzende des Programmausschusses für den Deutschlandfunk des Bundestages, Tochter des Hilmar Schaudig, 1876-1944, GND, 1908 Pfarrer in Dillingen an der Donau, 1925 Pfarrer, Dekan in Dinkelsbühl, und der Käthe Sorge
Nachweise
Literatur
- Ingeborg Geisendörfer (Hrsg.), Robert Geisendörfer. Für die Freiheit der Publizistik. Stuttgart 1978
- Paul Rieger (Hg.), Aktualität der Erinnerung. Robert Geisendörfer in memoriam, München 1980
- Felix Heidenberger, Die Glöcknerin vom Bundestag – Ingeborg Geisendörfer: Ein Leben im Dienst von Politik und Kirche. München 2001
- Otmar Schulz, Engagement ohne Eigennutz. Robert Geisendörfer – Ein Leben für die Publizistik, Frankfurt am Main 2000
- Otmar Schulz, Freiheit und Anwaltschaft. Der evangelische Publizist Robert Geisendörfer. Leben, Werk und Wirkungen, Erlangen 2002
- Paul Geißendörfer, Geißendörfer - ein fränkischer Familienname, Weißenburg o.J. (ca. 1980)
Bildquelle
Siehe auch
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildung: siehe Angaben unter Bildquelle
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Geisendörfer, Robert“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/16050_geisendoerfer-robert> (aufgerufen am 13.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/16050