Trösken, Helga
geboren
7.4.1942 Frankfurt am Main (Fechenheim) gestorben
1.9.2019 Frankfurt am Main Beruf
Theologin, Pfarrerin, Pröpstin Konfession
evangelisch GND-Explorer
1193980186Wirken
Werdegang
- 1962 Abitur an der Herder-Schule in Frankfurt am Main
- 1962-1967 Studium der Theologie an den Universitäten Frankfurt am Main, Berlin, Heidelberg und Mainz
- Vikariat in Dillenburg, Mitarbeit im Ökumenischen Institut in Bossey und beim Ökumenischen Rat der Kirchen in Genf
- 1970 Pfarrerin der Johannesgemeinde in Langen
- 1977-1986 Vorsitzende des Pfarrerausschusses der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau
- 1987 mit 107 von 204 Stimmen gegen Pfarrer Klaus Jochen Braun aus Darmstadt (58 Stimmen) zur ersten weiblichen Pröpstin gewählt, 1994 mit 112 von 177 Stimmen als Pröpstin bestätigt, 1999 erneut bestätigt, 2006 Ruhestand
- 1988-2006 Mitglied des Leitenden Geistlichen Amtes der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau
- 1997 Mitglied der Synode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau
- Mitgründerin des Arbeitskreises „Offene Kirche“
- zentrale Themen ihrer Amtsperiode waren die feministische Theologie, gesellschaftspolitisches Engagement, die Friedensbewegung, Beratung von Wehrdienstverweigerern und der Kampf für die Rechte von Frauen
Lebensorte
Frankfurt am Main; Berlin; Heidelberg; Mainz
Nachweise
Literatur
- Hilmar Hoffmann, Frankfurts starke Frauen: Begegnungen 1945 bis heute, Frankfurt am Main 2006, S. 299-307
- Antje Schrupp, Helga Trösken. Erste Pröpstin, in: Helga Engler-Heidle/Marlies Flesch-Thebesius, Frauen im Talar: Ein Stück Frankfurter Kirchengeschichte, Frankfurt am Main 1997, S. 185 f.
Siehe auch
Extern
Biografische Angebote
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Trösken, Helga“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/16014_troesken-helga> (aufgerufen am 15.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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